Offen sein

Immer wieder oder immer noch ist es ein grosses Thema für mich, mich öffentlich, z.B. mit diesem Blog, zu zeigen. Immer noch habe ich das Gefühl, ich dürfte dies nicht. Ich dürfte mich nicht so zeigen mit allem, was ich mache und bin. Nach wie vor habe ich das Gefühl, ich würde dann ausgegrenzt und verurteilt.

Gut, es mag sein, dass es tatsächlich so ist. Viele Menschen in meinem Umfeld können nicht verstehen, was ich mache und wieso ich es so mache. Das ist ihr gutes Recht. Aber mein Recht, nein, sogar meine Pflicht, ist, meinen Weg zu gehen. Mich mit allem zu zeigen, was ich bin. Mich selber dafür nicht zu verurteilen, wenn ich nicht mehr in dieses Schema passe, in dem ich jahrzehntelang gelebt habe. Eine grosse Aufgabe von mir in diesem Leben ist es, auszusteigen aus diesem gewohnten Leben. Mich eben nicht mehr anpassen. Mich nicht mehr in eine Schublade stecken lassen.

Mein ganz grosser Saboteur dabei bin ich selber. Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich mich selber in eine dieser Schubladen stecke. Wenn ich das Gefühl habe, ich müsse dies oder jenes tun, damit die anderen Menschen nicht vor den Kopf gestossen werden. Dabei verleugne ich mich jeweils selber. Dies geschieht meist unbewusst und ich darf es im nachhinein mit starken Kopfschmerzen oder einem unguten Gefühl schmerzhaft erfahren….

Also, ich bin nach wie vor am Lernen, am Hinspüren, am Hinschauen, am Einstehen für mich. Dazu gehört auch der Aufbau meiner Praxis, in der ich das anbiete, was ich am liebsten mache: Den Menschen mit meinen Worten Mut machen, ihren ganz eigenen Herzensweg zu gehen.

Gemeinsam haben meine Schwester und ich die SternStunden und KaffeePausen ins Leben gerufen. Jeden Monat treffen wir uns zweimal in gemütlicher Runde. Das macht uns beiden so viel Spass und unsere Herzen sind dabei erfüllt. Gestern haben wir das erste Mal einen Teil des Abends gefilmt. Voilà, hier ist das Video (in schweizerdeutsch :-)):

Ja, auch hier gehe ich wieder öffentlich. Wie bei den vorhergehenden Videos. Immer wieder zeige ich mich. Die Reaktionen sind spärlich, fast nichts kommt zurück. Aber ich weiss, die Videos werden geschaut, die Blogs werden gelesen. Vielleicht schüttelt der eine oder die andere den Kopf darüber. Aber vielleicht kann sich die eine oder der andere in meinen Worten erkennen und weiss tief in seinem Inneren, dass auch auf ihn/sie dieser Weg der Wahrheit, der Herzensweg, nur darauf wartet, gegangen zu werden.

Ich wünsche es allen von Herzen, sich auf zu machen, seiner Sehnsucht zu folgen. Den Weg zum eigenen Herzen zu erkunden und dann auch zu gehen. Denn was wollen wir in Schemas verharren, was wollen wir uns in Schubladen stecken? Das Leben will gelebt werden! Also los, auf gehts! Es gibt keine besser Zeit als JETZT.

Alles Liebe, von Herzen

Bernarda ❤

2 Gedanken zu „Offen sein“

  1. Liebi Begi,
    mach witer so… du bisch scho ufem richtige Wäg. Das mer hin und wieder a sich zwiflät isch ja ganz normau, so mönschlech.. das mer sich aber trotzdäm nid vo sim Wäg lat la abbringä zeigt Stärchi.
    Begi, du bisch so ne Gueti. Ich finde Mönsche wo sich nid de Gsöuschäft böigä vöu vöu Interessanter.
    Ich bi ächt stouz uf dich.
    …. und obwou ich no nie uf dini Biiträg schriftlich reagiert ha, ich finds super und ehrlich Muetig.
    Umarmig, sändy

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