Bewusst-Sein

Die tägliche Auseinandersetzung mit mir, mit meinem Leben und mit meinem Innern ist in den letzten Jahren zu meinem Lebensinhalt geworden. Ich meditiere (fast) täglich. Das heisst, ich setze mich morgens gleich nach dem Aufstehen hin, verbinde mich mit der Erde, öffne meinen Kanal nach oben und verbinde mich mit der göttlichen Quelle, öffne mein Herz und verbinde mich mit meinem Innern, mit meiner Essenz. So kann ich meinen eigenen Gedanken zuhören, kann auf mein Inneres schauen, höre die Worte aus der geistigen Welt. Ich kann in dieser Zeit Fragen stellen und bekomme meist auch Antworten. Manchmal nicht gleich sofort, aber die Antwort kommt immer irgendwann. Und ich werde ruhig und gehe gestärkt in den Tag.

Ganz neu habe ich für mich entdeckt, dass mir ein Morgenspaziergang sehr gut tut. (Angeregt durch das LifeForce-Training von Bahar Yilmaz und Jeffrey Kastenmüller.) Ich wohne so ideal, dass ich quasi vor der Haustüre gleich die Natur, die Sonne, die Weite und die klare, frische Luft habe. So habe ich mir die letzten Tage angewöhnt, schon vor dem Meditieren einen halbstündigen Sparziergang zu machen.

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Ich lasse mich vom Leben berühren

Ich lasse mich vom Leben aufbrechen….
Immer wieder. Jeden Tag aufs Neue. Und wenn ich wieder eine Mauer um mein Herz ziehe, wird sie mir im nächsten Moment wieder aufgebrochen.
….damit ich frei atmen und fühlen kann.

Ich lasse mich vom Leben tragen….
Jeden Tag etwas mehr. Es trägt mich über alle Täler und Berge. Und wenn ein Hindernis meinen Weg versperrt, trägt mich das Leben sanft daran vorbei.
…..damit ich Vertrauen lernen kann.

Ich lasse mich vom Leben führen…
Jeden Tag von neuem. Auch wenn das heisst, die Kontrolle aufzugeben und das vermeintliche Wissen darum loszulassen, wie das Leben sein soll. Ich vertraue jeden Tag ein wenig mehr.
… damit ich entspannen kann.

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Ich heisse Bernarda

Meine persönliche Geschichte der letzten 10 Jahre in Kurzversion. ❤️

Ich heisse Bernarda, bin 47 Jahre alt, Mutter von drei Kindern (zwei jungen Erwachsenen und ein Teenager) und wohne in der Schweiz.

Die letzten zehn Jahre habe ich mein Leben von Grund auf verändert.

Schon als kleines Kind war mein grösster Wunsch, einmal Kinder und Familie zu haben, wenn ich erwachsen bin. Ich richtete auch meine berufliche Ausbildung danach aus. Will heissen, obwohl ich sehr intelligent war, wollte ich nicht studieren oder mich weiterbilden. Ich machte „nur“ eine Berufslehre. Denn in meinem Kopf war dieses Familienbild, das ich von zu Hause mitnahm: Eine Familie besteht aus dem Vater, der das Geld verdient, und der Mutter, die zu Hause bleibt, den Haushalt macht und zu den Kindern schaut.

So kam es dann auch. Ich lernte meinen Mann Mitte Zwanzig kennen. Wir heirateten, bauten ein Haus und innert vier Jahren war ich Mutter von drei Kindern. Mit Anfang 30 hatte ich alles, wovon ich als Kind immer geträumt hatte: Drei gesunde Kinder, einen gut verdienende Ehemann und ein Einfamilienhaus. Kurzum: Wir waren eine Bilderbuchfamilie.

Irgendwann merkte ich jedoch, dass mir trotz allem etwas fehlte und ich nicht richtig glücklich war. Ich fragte mich: Ist das schon alles? Will ich so bis zum Rest meines Lebens leben? Die Antwort war ganz klar: Nein.

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The Rose 🌹

Unsichtbar wie ein Chamäleon passe ich mich an. Damit ich in dieses Leben passe. Damit ich zugehörig bin zu einer Familie, zu einer Gemeinschaft.

Seit frühester Kindheit scanne ich meine Umgebung ab und spüre genau, was von mir verlangt wird. Ich sage, was von mir gehört werden will. Ich tue, was von mir getan werden soll. Meine Gefühle unterdrücke ich. Ich passe mich bis zur Unkenntlichkeit an. Damit ich nicht alleine bin.

Doch plötzlich fängt mein Herz an zu schreien: Hey, verleugne mich nicht! Hey, lass mich frei! Verstecke mich nicht mehr hinter diesen Mauern der Anpassung. Ich will mich ergiessen. Lass mich sein, wer ich bin!

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Die Suchende

Ich bin eine Suchende. Mein Leben lang war ich auf der Suche, auf der Suche nach mir selber.

„Wer bin ich eigentlich?“ Diese Frage trieb mich an seit Anbeginn meines Lebens. Sie trieb mich an, Antworten zu finden auf so viele Fragen, die ich in meinem Innern trug. Und so wurde ich zur Suchenden. Zur Suchenden nach Antworten zu meinen Fragen, aber vor allem zur Suchenden nach mir selber und meiner Bestimmung.

Auf dieser Suche habe ich so viele Antworten erhalten, aber es tauchten auch immer neue Fragen auf. Oft war ich auf diesem Weg verzweifelt, ohnmächtig, traurig, enttäuscht. Aber oft auch freudig erregt, glücklich, zufrieden, voller Enthusiasmus.

Auf dieser Suche nach mir selber und meiner Bestimmung habe ich schon so Vieles von mir wieder gefunden. Nein, diese wiedergefundenen Anteile von mir waren niemals verloren. Sie waren nur sehr gut verborgen und versteckt. War ich es nicht selber, die diese Teile vor mir versteckt hat? War ich es nicht selber, die es sich zur Aufgabe in diesem Leben gemacht hat, sich selber zu finden? Mich selber zu finden mit allen meinen Teilen, in meiner Ganzheit?

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Das Leben der Anderen

Warum haben so viele Menschen das Gefühl, sie müssten sich in das Leben Anderer einmischen? Warum haben sie das Gefühl, sie, als Aussenstehende, wüssten, was gut für die Anderen ist?

Haben wir nicht alle mehr als genug damit zu tun, uns um unsere eigenen Baustellen zu kümmern und unser eigenes Leben zu leben? Ist es nicht anstrengend genug, bei sich selber zu schauen?

Natürlich, bei sich selber zu schauen, ist anstrengend und schmerzhaft. Es ist so viel einfacher, sich ins Leben Anderer einzumischen und über deren Lebensweg zu urteilen, als die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Verantwortung für die eigenen Gefühle, die eigenen Fehler, die eigenen Ängste. Das Leben der Anderen weiterlesen

Das Alte ist vorbei

Bild: pixabay.com

Das Alte ist vorbei. Es stirbt in ihr. Sie lässt ihre alten Hüllen los. Sie lässt sie zurück. Denn sie hindern sie am Weiterkommen. Sie lässt alles los, damit sie weitergehen kann. Frei, leicht, verbunden, in ihrer Essenz.

Das Alte war, ist aber jetzt vorbei. Es gibt keinen Weg zurück. Es gibt nur den Weg nach vorne. Alle Begrenzungen fallen von ihr ab. Damit sie ihre Essenz leben kann.

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Die Veränderung bist DU

Die Vorboten zu dieser Zeit waren schon lange da. In den letzten Jahren habe ich auf meinem Blog immer wieder davon geschrieben. (Stöbere gerne darin: dein-herzensweg.ch. Vieles ist zurzeit sehr aktuell!) Es geht um Befreiung. Es geht darum, dass wir alles Alte, was uns nicht mehr dient, loslassen, damit wir ganz neu beginnen können. Und das passiert gerade jetzt!

Wir haben uns nach diesem Neuen so sehr gesehnt. Manchmal bewusst, oft unbewusst spürten wir, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Wir sind/waren unglücklich und in einem Leben gefangen, das uns gar nicht mehr erfüllt(e). Nun ist sie da, diese Veränderung, nach der wir uns (unbewusst) gesehnt haben. Die Erde erholt sich und atmet auf (viel weniger Umweltverschmutzung), ungeliebte Jobs fallen weg, wir haben ganz viel Zeit für uns und unsere Familie, wir können endlich zur Ruhe kommen….

Wenn wir es denn wollen. Wenn wir es denn zulassen. Die Veränderung bist DU weiterlesen

Mein Weg: Befreiung

Ich weiss, ich wiederhole mich immer wieder. Hier auf meinem Blog, auf Facebook und auf Instagram. Aber mein Thema ist und wird wohl noch einige Zeit bleiben, vielleicht sogar mein Leben lang: Befreiung auf tiefster Ebene.

Seit ich mich auf den Weg der Bewusstwerdung gemacht habe (man könnte es auch den Herzensweg nennen), zeigt mir meine Seele auf, dass ich mich als Mensch befreien will. Am Anfang dieses Weges wusste ich noch überhaupt nicht, um was es geht. Aber da war eine Sehnsucht in mir, die mich antrieb. Auf einmal wurde es mir zu eng. Ich spürte instinktiv, dass ich in einem viel zu engen Leben lebte. Und doch machten mir die Freiheit und die Weite Angst. Mein Weg: Befreiung weiterlesen

Vom Suchen und Finden – und vom Erkennen

Rückschau auf ein ganzes Jahrzehnt

Ich bin, wer ich bin
I am what I am

Schon bald sind wir am Ende nicht nur eines Jahres, sondern eines ganzen Jahrzehnts. Als mir das heute bewusst wurde, habe ich für mich eine kurze Rückschau gehalten auf die letzten zehn Jahre. Unglaublich, was da alles passiert ist!

Was sich in diesen letzten Jahren wie ein roter Faden durchgezogen hat, ist dieses Suchen, Finden und Erkennen. Hätte mir vor zehn Jahren jemand folgende Frage gestellt: „Wer bist du?“, hätte ich wohl nicht mal die Frage verstanden, geschweige denn, eine Antwort darauf gewusst. Die letzten zehn Jahre waren geprägt vom Suchen und Finden, vor allem mich selber. Wie oft habe ich mir dannzumal die Frage gestellt: „Wer bin ich eigentlich?“ Diese Frage trieb mich an und ich fing an, nach mir zu suchen. Vom Suchen und Finden – und vom Erkennen weiterlesen