Ich bin nicht anders, ich bin ICH

Da habe ich mich seit frühester Kindheit angepasst an Umstände, an Menschen, an ein Leben, um dann mit fast 40 Jahren zu entdecken, dass mich das gar nicht glücklich macht.

Denn eine ganz lange Zeit meines Lebens habe ich mein wahres Selbst, mich selber, unterdrückt, um irgendwie dazu zu gehören. Ich habe mich selber, unbewusst, in ein (mentales, emotionales, seelisches) Gefängnis gesteckt.

Denn wenn wir nicht uns selber sein können, sind wir unfrei. Doch so oft nehmen wir das gar nicht wahr. Manche Menschen merken ihr ganzes Leben nicht, dass sie selber es sind, die sich klein und unfrei in einem selbst erschaffenen Gefängnis halten, indem sie sich bis zur Unkenntlichkeit anpassen. Sie wundern sich vielleicht nur, wieso sie krank und unglücklich sind…. Aber hier darüber mehr zu schreiben, würde den Rahmen sprengen.

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The Rose 🌹

Unsichtbar wie ein Chamäleon passe ich mich an. Damit ich in dieses Leben passe. Damit ich zugehörig bin zu einer Familie, zu einer Gemeinschaft.

Seit frühester Kindheit scanne ich meine Umgebung ab und spüre genau, was von mir verlangt wird. Ich sage, was von mir gehört werden will. Ich tue, was von mir getan werden soll. Meine Gefühle unterdrücke ich. Ich passe mich bis zur Unkenntlichkeit an. Damit ich nicht alleine bin.

Doch plötzlich fängt mein Herz an zu schreien: Hey, verleugne mich nicht! Hey, lass mich frei! Verstecke mich nicht mehr hinter diesen Mauern der Anpassung. Ich will mich ergiessen. Lass mich sein, wer ich bin!

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Die Suchende

Ich bin eine Suchende. Mein Leben lang war ich auf der Suche, auf der Suche nach mir selber.

„Wer bin ich eigentlich?“ Diese Frage trieb mich an seit Anbeginn meines Lebens. Sie trieb mich an, Antworten zu finden auf so viele Fragen, die ich in meinem Innern trug. Und so wurde ich zur Suchenden. Zur Suchenden nach Antworten zu meinen Fragen, aber vor allem zur Suchenden nach mir selber und meiner Bestimmung.

Auf dieser Suche habe ich so viele Antworten erhalten, aber es tauchten auch immer neue Fragen auf. Oft war ich auf diesem Weg verzweifelt, ohnmächtig, traurig, enttäuscht. Aber oft auch freudig erregt, glücklich, zufrieden, voller Enthusiasmus.

Auf dieser Suche nach mir selber und meiner Bestimmung habe ich schon so Vieles von mir wieder gefunden. Nein, diese wiedergefundenen Anteile von mir waren niemals verloren. Sie waren nur sehr gut verborgen und versteckt. War ich es nicht selber, die diese Teile vor mir versteckt hat? War ich es nicht selber, die es sich zur Aufgabe in diesem Leben gemacht hat, sich selber zu finden? Mich selber zu finden mit allen meinen Teilen, in meiner Ganzheit?

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Nimm das Geschenk dieser Zeit an

Ich bin nicht die, die mit einem Dauerlächeln unterwegs ist. Ich bin auch nicht die, die die Freude und nichts anderes mehr auf Biegen und Brechen jetzt in ihrem Leben haben will.

Ich bin die, die auch den Schmerz, die Ohnmacht und die Traurigkeit sehr gut kennt. Die Menschen, die mich schon länger kennen und die mir hier folgen, wissen, dass ich oft vom Schmerz und der Angst schreibe/geschrieben habe. Und ich schreibe immer aus meiner eigenen Erfahrung heraus.

Aber in letzter Zeit, in dieser herausfordernden Zeit, habe ich immer wieder Zwiesprache mit der geistigen Welt gehalten. Und diese sagt mir, es ist Zeit, uns wieder auf unser wahres Wesen zu besinnen. Uns wieder mit unserer innere Fülle, unserer Freude und unserem Licht zu verbinden und danach zu leben.

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Folge der Freude

Draussen stürmt es, es ist dunkel und schwer und wir hoffen, dass es heller und leichter wird. Aber wir können das Aussen nicht verändern. Wir können noch so sehr hoffen, dass Corona verschwindet, dass das Leben wieder wie vorher wird. Es wird nicht geschehen.

Denn in dieser Zeit, in der wir sind, geht es darum, zu erkennen, wer DU wirklich bist. Es geht darum, dass jeder einzelne Mensch sich mit sich selber verbindet und den Fokus vom Aussen wegnimmt. Es geht darum, dass jeder Mensch aus seinem Innern heraus lebt. Und aus sich heraus entsteht dann das Neue, die neue Welt.

Wenn jeder Mensch seiner inneren Freude folgen würde, aus sich heraus erschaffen würde, dann würde diese neue Welt entstehen. Aber vorher müssen wir das Alte, unsere alten Vorstellungen, alten Muster, alten Gedanken, alten Situationen und Orte, die Vergangenheit, eine Arbeit und Menschen, die nicht mehr zu uns passen, loslassen. Das kann sehr schmerzvoll sein. Denn oft identifizieren wir uns genau damit und denken, ohne all dies seien wir nichts (mehr) wert.

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Das Alte ist vorbei

Bild: pixabay.com

Das Alte ist vorbei. Es stirbt in ihr. Sie lässt ihre alten Hüllen los. Sie lässt sie zurück. Denn sie hindern sie am Weiterkommen. Sie lässt alles los, damit sie weitergehen kann. Frei, leicht, verbunden, in ihrer Essenz.

Das Alte war, ist aber jetzt vorbei. Es gibt keinen Weg zurück. Es gibt nur den Weg nach vorne. Alle Begrenzungen fallen von ihr ab. Damit sie ihre Essenz leben kann.

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Müde

Ich bin so müde von diesem Kampf. Diesem Kampf gegen mich selber. Ich bin so müde, ein Leben zu leben, das mich nicht vollkommen erfüllt sein lässt. Ich bin müde und erschöpft davon, gegen Aspekte in mir zu kämpfen, von denen ich meine, dass sie schlecht und nicht liebenswert sind und ich sie nicht leben darf. Weil das jemand mal gesagt hat. Und dieser Jemand war oft ich selber.

Ich bin so müde davon, gegen etwas zu kämpfen, dessen Kampf ich immer verlieren werde. Diesen Kampf gegen mich selber. Müde weiterlesen

Lost in space

Heute kamen diese Worte zu mir. Vielleicht helfen sie dir in dieser stürmischen, herausfordernden Zeit auch, alles aus einem anderen Blickwinkel zu erkennen.

Bild: pixabay

💫 LOST IN SPACE 💫

In bin verloren. Was war, löst sich auf. Die alten Schleier lösen sich auf. Doch was bleibt, wenn sich das Alte löst und auflöst? Wer bin ich dann noch ohne meine altbekannten Mäntel, ohne meine altbekannten Geschichten?

Ich fühle mich verloren und wehrlos. Ich fühle mich schwach und verletzlich. Woran kann ich mich noch festhalten, wenn nicht an dem, was ich so gut kenne?

Ich lasse mich fallen. Ich gebe mich diesem Prozess hin. Denn tief in mir spüre ich meine Essenz, meine Seele. Sie war schon immer da und wird es immer sein. Sie ist es, die mich ausmacht. Nicht die alten Mäntel, nicht die alten Geschichten, an denen ich so krampfhaft festhalte. Lost in space weiterlesen

INTENSIV

Bild: pixabay.comWir nähern uns dem Peak der Vereinigung von Saturn und Pluto im Steinbock am 12.01.2020!

Nichts bleibt mehr, wie es war. Die alten, verbrauchten, leblosen, längst überflüssigen Teile in und um uns wollen gehen. Was bleibt, ist die Essenz.

Doch was ist die Essenz? Was ist deine Essenz? Willst du sie überhaupt sehen? Willst du sie überhaupt spüren? Willst du überhaupt wissen, wer du tief im Herzen bist? Hast du den Mut, dich zu sehen, wie du wirklich bist? Mit all deinem Licht? Mit all deiner Dunkelheit? Mit deiner ganzen Tiefe? Mit deiner unglaublichen Schönheit? INTENSIV weiterlesen

Meine Verletzlichkeit

Auf Teneriffa mit Blick auf La Gomera. Ein wundervoller Teil der Erde.

Das Thema „Lebe deine Verwundbarkeit“ ist momentan ein grosses, kollektives Thema. Denn bei der Verwundbarkeit geht es um Herzöffnung. Und das Leben fordert von uns allen, dass wir es wieder wagen, unsere Herzen zu öffnen. Unsere Herzen zu öffnen für uns selber, aber auch für alle anderen Menschen in unserem Umfeld und noch ganz viel weiter.

Mich persönlich triggert dieses Thema stark. So viele Zeichen im Aussen und Innen stupsen mich in diese Richtung. Ich spüre stark, wie sich in mir etwas öffnen möchte, vor dem ich aber grossen Respekt, wenn nicht sogar Angst, habe.

In den letzten Jahren habe ich so viel gemacht, um mein Herz immer weiter zu öffnen. Durch mein Erleben all die letzten Jahre habe ich viele Mauern um mein Herz abgetragen. So viel hat sich verändert in dieser Zeit. In den letzten zehn Jahren bin ich so frei geworden, wie ich es mir nie im Leben vorstellen konnte. Nein, vorher wusste ich gar nicht, was Freiheit ist und dass ich dieses grosse Freiheitsbedürfnis in mir trage.

Nun bin ich an einen Punkt, wo es noch eine Ebene tiefer geht. Es geht darum, dass ich mein Herz vollumfänglich öffnen soll. Ich soll mein Herz öffnen für meine Verletzlichkeit. Meine Verletzlichkeit weiterlesen