Umbruch des Lebens

Die Welle der Liebe

Mein erster Blog im Neuen Jahr heute an diesem speziellen Vollmondtag (2. Vollmond im Januar, der Mond ist so nahe an der Erde wie selten und dann ist auch noch eine Mondfinsternis!):

So vieles ist im Umbruch. Riesige Wellen bewegen sich. Nichts bleibt mehr so, wie es mal war. Die Wellen überschwemmen uns. Sie bringen uns Schmerz und Unsicherheit. Sie bringen uns aber auch eine Unmenge an Liebe. Nur sind wir noch nicht bereit, dies so zu sehen. Denn dieses Leid, das wir sehen und so wahrnehmen, ist diese Welle der Liebe, die unsere alte Schutzschicht durchbricht. Sie durchbricht unsere Schalen, die wir über all die Jahre und all unsere Leben aufgebaut hat. Und das tut im ersten Moment einfach nur weh. Körperlich oder Seelisch. Aber wir können uns nicht mehr dagegen wehren. Die Wellen der Liebe sind nicht mehr aufzuhalten! Umbruch des Lebens weiterlesen

Verwundete Menschen

Ein Engel am Himmel.

Wir alle sind verwundete Menschen. Tief in uns liegen diese Wunden aus vergangenen Zeiten. Sie wurden in unserer Kindheit wieder aktiviert. Durch unser kindliches Erleben unserer Eltern und unserer Umgebung wurden diese Wunden wieder aufgerissen. Sie öffneten sich und taten weh. Doch was macht der Mensch, wenn eine Wunde schmerzt, blutet, eitert? Er deckt sie zu. Er klebt ein Pflaster drauf.

Und genau das haben wir auch in unsere Kindheit gemacht oder spätestens, wenn wir langsam erwachsen wurden. Um unsere tiefen kindlichen Wunden nicht zu spüren, hat jede und jeder von uns eine eigene Strategie entwickelt, um die Wunde zuzudecken. Die meisten von uns sind hart geworden, haben ihr Herz verschlossen. Denn diese so schmerzhafte kindliche Wunde tut in unserem Herzen weh. Das Herz schmerzt, das Herz blutet. Und deshalb wird genau dort dieses Pflaster drauf gedrückt. Verwundete Menschen weiterlesen

Das Licht kommt zurück / Heilung des Schmerzes

Bild: B.S.
Bild: B.S.

Das Licht ist nun, am 21. Dezember, zurückgekehrt. Die Tage werden wieder länger, die Nächte kürzer. Die Zeit des Rückzugs ist vorbei. Das Leben will weitergehen. Viele Menschen freuen sich darauf, dass nun endlich die Dunkelheit (im Aussen und im Innen) vorbei ist. Ja, die Zeitqualität ist so, die Dunkelheit darf dem Licht weichen.

Wie ein Kerze, die einen Raum erleuchtet, dringt nun das Licht in unsere Herzen, um jeden Winkel zu erleuchten. Was schlummert da im Dunkel? Was wollen wir vor uns selber und vor den anderen verstecken? Was möchten wir gar nicht beleuchtet haben? Aber das Licht ist gnadenlos. Es leuchtet in jede dunkle Kammer rein. Nichts bleibt jetzt mehr verborgen. Alles will ans Licht. Alles. Das Licht kommt zurück / Heilung des Schmerzes weiterlesen

Bist du bereit, deine kindlichen Wunden zu heilen? Teil 3

gluecklichWas passiert auf dem Weg der Heilung?

Auf dem Weg der Heilung bedeutet es, aus gewohnten Strukturen auszubrechen. Aus Strukturen, die einem bis jetzt den Halt gegeben haben. Aber ganz viele dieser Strukturen passen nicht mehr zu unserem Leben. Sie sind zu einer Gewohnheit geworden. Und Gewohnheiten möchte der Mensch nicht gerne aufgeben, auch wenn es noch so einengende und schmerzhafte Gewohnheiten sind. Doch wenn der Mensch wirklich ganz sich selber sein möchte, muss er auf seinem Weg ganz viele solcher Strukturen sprengen. Das ist nicht einfach. Diese Strukturen sind manchmal von aussen sichtbar, aber oft sind es auch Konstrukte und Strukturen, die im eigenen Kopf sind. Denn genau dort haften sie am längsten. Für mich oft etwas vom Schwierigsten auf dem Prozess der Heilung war, meine eigenen Denkkonstrukte zu verändern. Mir selber zuzugestehen: „Doch, du darfst das. Du darfst dein eigenes, für dich bestimmtes Leben leben.“ Und es dann auch zu tun. Bist du bereit, deine kindlichen Wunden zu heilen? Teil 3 weiterlesen

Bist du bereit, deine kindlichen Wunden zu heilen? Teil 2

heilungWie nun wirken sich diese kindlichen Wunden in unserem Leben als Erwachsene aus?

Die kindlichen Wunden, all unsere verdrängten Schmerzen und Ängste, sind im Erwachsenenalter nicht einfach weg. Nein, sie schwelen in unserem Unterbewusstsein. Sie wollen erlöst und geheilt werden. Doch wie merke ich, welche Schmerzen ich verdrängt habe? Es ist im Grunde ganz einfach, diese zu erkennen. Denn sobald mich im erwachsenen Alter irgendetwas schmerzt, mich jemand wütend macht, mich jemand enttäuscht, mich jemand emotional verletzt, sind das immer unsere kindlichen Wunden, die sich zeigen. Denn niemals kann ein anderer Mensch uns Erwachsene auf irgendeine Art berühren oder verletzen, wenn nicht diese kindliche Wunde noch in uns schwelt. Das ist ganz wichtig zu verstehen: NIE ist der andere Mensch schuld an unseren emotionalen Verletzungen als Erwachsene. Es bringt gar nichts, jemand anderes für unseren Schmerz verantwortlich zu machen. Es sind unsere eigenen kindlichen Wunden, die sich zeigen, um geheilt zu werden. Bist du bereit, deine kindlichen Wunden zu heilen? Teil 2 weiterlesen

Bist du bereit, deine kindlichen Wunden zu heilen? Teil 1

kindSchon seit längerer Zeit beschäftigt mich dieses Thema. Kindliche Wunden. Was ist das? Was hat das mit meinem erwachsenen Leben zu tun? Warum sollte ich da noch etwas heilen? Gibt es überhaupt etwas zu heilen? Ich hatte ja eine gute, behütete Kindheit. Was sollte wohl da noch geheilt werden?

Und doch, meine Erfahrung zeigt mir, dass jeder und jede von uns diese ungeheilten kindlichen Wunden in sich trägt. Manchmal offensichtlich, manchmal weniger offensichtlich.

Deshalb habe ich mich entschieden, diesem grossen Thema nicht nur ein Blog-Beitrag zu widmen, sondern es in drei Beiträgen zu beleuchten. Denn es ist ein wirklich grosses, für mich sehr wichtiges Thema:

Bist du bereit, deine kindlichen Wunden zu heilen? Wirklich zu heilen? Bist du bereit, deine kindlichen Wunden zu heilen? Teil 1 weiterlesen

Das Glück fällt nicht einfach so in den Schoss

 

Dieses Foto entstand anlässlich eines Fotoshootings mit Christa Durante (www.leboudoir.info) im Rosengarten in Bern. Das ist Glück, wenn ich mir einfach für meine ganz persönliche Freude diese speziellen Fotos schenken darf.

Nein, das Glück ist mir nicht einfach so in den Schoss gefallen. Ich habe einiges dafür getan.

Ich habe Entscheidungen gefällt und Schritte gemacht, die viele Menschen, nahe stehende und weniger nahe stehende, nicht verstanden haben. Ich habe dadurch gelitten, weil ich wusste, dass durch diese Entscheidungen Menschen stark verletzt werden. Meine Schuldgefühle und Zweifel, die immer wieder kamen und kommen, waren/sind nicht leicht auszuhalten. Ich habe diese Entscheidungen und Schritte aber auch immer wieder hinterfragt und bin dann jeweils zum Schluss gekommen, dass ich gar nicht anders handeln konnte. Ich habe sie deshalb auch nicht bereut. Denn hätte ich nicht so gehandelt, wäre ich heute nicht glücklich. Ich wäre vielleicht krank oder ein anderer Schicksalsschlag hätte mich auf diesen Weg geführt. Das Glück fällt nicht einfach so in den Schoss weiterlesen