Die Suchende

Ich bin eine Suchende. Mein Leben lang war ich auf der Suche, auf der Suche nach mir selber.

„Wer bin ich eigentlich?“ Diese Frage trieb mich an seit Anbeginn meines Lebens. Sie trieb mich an, Antworten zu finden auf so viele Fragen, die ich in meinem Innern trug. Und so wurde ich zur Suchenden. Zur Suchenden nach Antworten zu meinen Fragen, aber vor allem zur Suchenden nach mir selber und meiner Bestimmung.

Auf dieser Suche habe ich so viele Antworten erhalten, aber es tauchten auch immer neue Fragen auf. Oft war ich auf diesem Weg verzweifelt, ohnmächtig, traurig, enttäuscht. Aber oft auch freudig erregt, glücklich, zufrieden, voller Enthusiasmus.

Auf dieser Suche nach mir selber und meiner Bestimmung habe ich schon so Vieles von mir wieder gefunden. Nein, diese wiedergefundenen Anteile von mir waren niemals verloren. Sie waren nur sehr gut verborgen und versteckt. War ich es nicht selber, die diese Teile vor mir versteckt hat? War ich es nicht selber, die es sich zur Aufgabe in diesem Leben gemacht hat, sich selber zu finden? Mich selber zu finden mit allen meinen Teilen, in meiner Ganzheit?

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Vertrauen, Geduld, Hingabe und Liebe

Am DO, 18.2. wandert die Sonne ins Zeichen Fische ♓️.

Es ist die Zeit des Rückzugs und der Innenschau. Ich behaupte mal, es war noch nie so notwendig wie in diesem Jahr, dass wir nun in die Ruhe gehen, in den Rückzug, damit wir unser Inneres (wieder) wahrnehmen können. Damit wir uns mit unserer Essenz verbinden und unserer Intuition noch mehr vertrauen können.

Vertrauen, Rückzug, Ruhe, Verbundenheit mit dem grossen Ganzen, Hingabe und allumfassende Liebe – Das sind Fische-Qualitäten. Dies ist es, was jetzt wirklich zählt! 💜

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Nimm das Geschenk dieser Zeit an

Ich bin nicht die, die mit einem Dauerlächeln unterwegs ist. Ich bin auch nicht die, die die Freude und nichts anderes mehr auf Biegen und Brechen jetzt in ihrem Leben haben will.

Ich bin die, die auch den Schmerz, die Ohnmacht und die Traurigkeit sehr gut kennt. Die Menschen, die mich schon länger kennen und die mir hier folgen, wissen, dass ich oft vom Schmerz und der Angst schreibe/geschrieben habe. Und ich schreibe immer aus meiner eigenen Erfahrung heraus.

Aber in letzter Zeit, in dieser herausfordernden Zeit, habe ich immer wieder Zwiesprache mit der geistigen Welt gehalten. Und diese sagt mir, es ist Zeit, uns wieder auf unser wahres Wesen zu besinnen. Uns wieder mit unserer innere Fülle, unserer Freude und unserem Licht zu verbinden und danach zu leben.

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Folge der Freude

Draussen stürmt es, es ist dunkel und schwer und wir hoffen, dass es heller und leichter wird. Aber wir können das Aussen nicht verändern. Wir können noch so sehr hoffen, dass Corona verschwindet, dass das Leben wieder wie vorher wird. Es wird nicht geschehen.

Denn in dieser Zeit, in der wir sind, geht es darum, zu erkennen, wer DU wirklich bist. Es geht darum, dass jeder einzelne Mensch sich mit sich selber verbindet und den Fokus vom Aussen wegnimmt. Es geht darum, dass jeder Mensch aus seinem Innern heraus lebt. Und aus sich heraus entsteht dann das Neue, die neue Welt.

Wenn jeder Mensch seiner inneren Freude folgen würde, aus sich heraus erschaffen würde, dann würde diese neue Welt entstehen. Aber vorher müssen wir das Alte, unsere alten Vorstellungen, alten Muster, alten Gedanken, alten Situationen und Orte, die Vergangenheit, eine Arbeit und Menschen, die nicht mehr zu uns passen, loslassen. Das kann sehr schmerzvoll sein. Denn oft identifizieren wir uns genau damit und denken, ohne all dies seien wir nichts (mehr) wert.

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Nur unter starkem Druck kann ein Diamant entstehen – Was uns diese Zeit sagen will

Beim gestrigen Heilkreis fragte ich bei der geistigen Welt nach, was diese Corona-Zeit eigentlich soll. Denn mein Kopf kommt da längst nicht mehr mit. Aber ich möchte doch so gerne Erklärungen.

Gestern bekam ich nun Antworten, die für mich sehr stimmig sind. Ich werde versuchen, das mir Mitgeteilte in verständliche Worte zu packen:

Alle Menschen, die derzeit auf der Erde leben, haben sich vor ihrer Inkarnation auf Seelenebene dazu entschlossen, bei der Schwingungserhöhung der Erde mitzumachen. Aber um die Schwingung zu erhöhen, müssen wirklich alle Menschen mitmachen. Damit dies geschehen kann und damit ganz viel lichtvolle Energie ins System eingespeist werden kann, braucht es einen Anlass dazu.

Dazu muss Folgendes gesagt werden: Ganz viele Menschen sagten schon seit Jahren: „So kann es mit der Welt nicht mehr weitergehen. Wir brauchen Veränderung. Es muss etwas geschehen in der Welt.“ Aber dies ist einfacher gesagt als getan. Denn wer tut wirklich was? Wer will in Wahrheit wirklich Veränderung? Die meisten Menschen sind bequem und wollen in ihrer Komfortzone bleiben. Veränderung ja, aber nicht auf ihre Kosten. So passierte in der Welt oftmals – nichts. Denn wer nicht bereit ist, für eine Veränderung wirklich etwas zu tun, der wird am gleichen Platz bleiben. Ausser es wird mit ihm gemacht. Das heisst, von aussen kommt ein Schicksalsschlag, der die Veränderungen einläutet. Vielleicht in Form von Krankheit, ein geliebter Mensch stirbt, jemand verliert den Job oder wird vom Mann/von der Frau verlassen, etc. Dann kommt Bewegung in das Leben dieses Menschen. Und meist (hoffentlich) beginnt er dann, etwas in seinem Leben zu verändern und (wieder) auf sein Herz zu hören und ihm zu folgen.

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Was wäre, wenn….

Wie oft beschränken wir uns selbst. Wie oft stecken wir uns selber in Schubladen. Um zu gefallen, um dazuzugehören, um nicht aufzufallen, um unser wahres Gesicht nicht zeigen zu müssen. Wir stecken uns selber in Schubladen, damit unser eigenes Licht die Menschen in unserer Umgebung nicht blendet. Und damit vielleicht auch wir selber nicht geblendet sind von unserem eigenen Licht.

Denn das Licht in uns ist hell. Heller als alles andere. Aber so oft wollen wir unser Licht nicht sehen und sehen stattdessen das Licht der anderen. Und dieses Licht der anderen scheint so hell, so schön, so vollkommen. Ist es nicht unser Licht, das wir in anderen sehen? Indem wir unser eigenes Licht unterdrücken, scheint das Licht der anderen umso heller zu strahlen.

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Zeit des Rückzugs und der Rückkehr zu dir selber

Das Licht scheint durch alle Schichten.

Diese Zeit verlangt alles, wirklich alles von uns ab. Die Energien sind dicht, oft auch schwer. Jetzt ist es unglaublich wichtig, gut für dich selber zu sorgen. Nimm dir die Zeit, die dir jetzt gegeben wird. Der Lockdown ist dafür da, dass du dich jetzt noch einmal in dich selber zurückziehen kannst. Damit du dich dir selber hingeben kannst. Damit du dich mit deiner Essenz vollends verbinden kannst.

Denn in diesem Jahr ist so Vieles von dem weggefallen, was nicht mehr zu dir gehört. Du aber dachtest, all das macht dich doch aus. Aber dem ist nicht so. Zurück geblieben ist nun deine Essenz, dein wahres Wesen. Bist du bereit, es wirklich zu erkennen? Bist du bereit, dich jetzt damit zu verbinden?

Vor einem Jahr habe ich geschrieben:

„Nichts bleibt mehr, wie es war. Die alten, verbrauchten, leblosen, längst überflüssigen Teile in und um uns wollen gehen. Was bleibt, ist die Essenz.

Doch was ist die Essenz? Was ist deine Essenz? Willst du sie überhaupt sehen? Willst du sie überhaupt spüren? Willst du überhaupt wissen, wer du tief im Herzen bist? Hast du den Mut, dich zu sehen, wie du wirklich bist? Mit all deinem Licht? Mit all deiner Dunkelheit? Mit deiner ganzen Tiefe? Mit deiner unglaublichen Schönheit? …..

….Denn du hast dieses Menschenleben gewählt, um alles sein zu können. Um dich zu erinnern, um dich zu erkennen, um dich zu lieben, um deine Essenz mit den Menschen zu teilen.“

Ganzer Text „Intensiv“: https://dein-herzensweg.ch/2019/12/20/intensiv

In dieser kommenden Zeit, der Rauhnachtszeit, hast du die grosse Chance, dich mit dir zu verbinden, noch mehr loszulassen, was du nicht mehr bist, um dann vollends deine Essenz zu sein und zu leben.

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Der Vulkan brodelt…

Der Vulkan brodelt… (Bild: pixabay)

Wir sind mitten in der intensivsten Zeit dieses Jahres. Es schüttelt und rüttelt und will nicht mehr aufhören. Erst noch vor ein paar Wochen haben wir uns in Sicherheit gewiegt und haben gedacht: „Es wird besser, es entspannt sich, wir haben es bald durch.“ Aber das war nur die Ruhe vor dem wirklichen Sturm, der nun wütet. Dieser Sturm, der sich uns im Aussen zeigt, aber eigentlich vor allem in unserem Inneren wütet.

Wie zeigen sich die momentanen Energien und Ereignissen aus astrologischer Sicht?

Die Sonne ist am 23. Oktober ins Skorpion-Zeichen gewandert. Skorpion ist ein sehr intensives Zeichen, in dem es um Rückzug, Innenschau, tief eintauchen in die eigene Seelensignatur, Transformation, Sexualität, Geld und Tod geht. Somit sind wir jetzt auch astrologisch in der intensivsten Zeit des Jahres gelandet. Rückzug und Innenschau ist, wie jedes Jahr um diese Zeit, angesagt. Aber viele Menschen sind momentan extrem fest im Aussen, in der Verurteilung, in der Angst. Kommt dann dieser Lockdown light nicht gerade zur rechten Zeit, damit wir wirklich in den Rückzug gehen und uns um uns selber kümmern können? Orchestriert da das Universum nicht wunderbar?

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Das Leben der Anderen

Warum haben so viele Menschen das Gefühl, sie müssten sich in das Leben Anderer einmischen? Warum haben sie das Gefühl, sie, als Aussenstehende, wüssten, was gut für die Anderen ist?

Haben wir nicht alle mehr als genug damit zu tun, uns um unsere eigenen Baustellen zu kümmern und unser eigenes Leben zu leben? Ist es nicht anstrengend genug, bei sich selber zu schauen?

Natürlich, bei sich selber zu schauen, ist anstrengend und schmerzhaft. Es ist so viel einfacher, sich ins Leben Anderer einzumischen und über deren Lebensweg zu urteilen, als die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Verantwortung für die eigenen Gefühle, die eigenen Fehler, die eigenen Ängste. Das Leben der Anderen weiterlesen

Die Welt ist voller Schmerz

Alles bricht auf. Sonnenaufgang am 19.09.2020 in Diebach.

Beim heutigen Heilkreis habe ich gesehen, wie viel Schmerz in der Welt ist. Überall sind die Wunden aufgeplatzt. Und es tut gerade unheimlich weh.

Aber jede aufgeplatzte Wunde hat nun die Chance zu heilen. Sie soll nicht mehr zugedeckt werden. In dieser Zeit bricht alles auf. Die Wunden werden sichtbar und der Schmerz fühlbar.

Doch so viele Menschen fürchten sich vor diesem Schmerz. Sie haben Strategien entwickelt, den Schmerz nicht fühlen zu müssen. Aber das funktioniert jetzt nicht mehr. Die Masken (die Verbände) werden heruntergerissen. So zeigt sich der Schmerz in unglaublicher Wut. Er zeigt sich in Unnahbarkeit. Er zeigt sich in Depressionen. Er zeigt sich in Fratzen, die lachen, anstatt zu weinen. Die Welt ist voller Schmerz weiterlesen