Mein Herz blutet

Ich sehe so viele Menschen, die leiden, die in ihrem Schmerz versinken, die Angst haben, die krank sind, die freud- und hoffnungslos sind. Es sind oft die gleichen Menschen, die sich keine (tiefgreifende) Hilfe holen wollen oder Hilfe ablehnen, die ihnen geboten wird. Denn sich helfen zu lassen, würde bedeuten, sich öffnen zu müssen, ihren Schmerz zu fühlen und darüber zu sprechen. Lieber bleiben sie in ihrem Schmerz gefangen, als ihren gewohnten Weg und ihre Komfortzone zu verlassen, um etwas zu verändern. Sie bleiben lieber da, wo sie sind, verschliessen ihr Herz weiterhin vor (vermeintlich) weiterem Schmerz und verurteilen die Menschen, die eine Quelle der Inspiration sind und ihren Weg der Heilung gehen.

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Ich bin nicht anders, ich bin ICH

Da habe ich mich seit frühester Kindheit angepasst an Umstände, an Menschen, an ein Leben, um dann mit fast 40 Jahren zu entdecken, dass mich das gar nicht glücklich macht.

Denn eine ganz lange Zeit meines Lebens habe ich mein wahres Selbst, mich selber, unterdrückt, um irgendwie dazu zu gehören. Ich habe mich selber, unbewusst, in ein (mentales, emotionales, seelisches) Gefängnis gesteckt.

Denn wenn wir nicht uns selber sein können, sind wir unfrei. Doch so oft nehmen wir das gar nicht wahr. Manche Menschen merken ihr ganzes Leben nicht, dass sie selber es sind, die sich klein und unfrei in einem selbst erschaffenen Gefängnis halten, indem sie sich bis zur Unkenntlichkeit anpassen. Sie wundern sich vielleicht nur, wieso sie krank und unglücklich sind…. Aber hier darüber mehr zu schreiben, würde den Rahmen sprengen.

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Bewusst-Sein

Die tägliche Auseinandersetzung mit mir, mit meinem Leben und mit meinem Innern ist in den letzten Jahren zu meinem Lebensinhalt geworden. Ich meditiere (fast) täglich. Das heisst, ich setze mich morgens gleich nach dem Aufstehen hin, verbinde mich mit der Erde, öffne meinen Kanal nach oben und verbinde mich mit der göttlichen Quelle, öffne mein Herz und verbinde mich mit meinem Innern, mit meiner Essenz. So kann ich meinen eigenen Gedanken zuhören, kann auf mein Inneres schauen, höre die Worte aus der geistigen Welt. Ich kann in dieser Zeit Fragen stellen und bekomme meist auch Antworten. Manchmal nicht gleich sofort, aber die Antwort kommt immer irgendwann. Und ich werde ruhig und gehe gestärkt in den Tag.

Ganz neu habe ich für mich entdeckt, dass mir ein Morgenspaziergang sehr gut tut. (Angeregt durch das LifeForce-Training von Bahar Yilmaz und Jeffrey Kastenmüller.) Ich wohne so ideal, dass ich quasi vor der Haustüre gleich die Natur, die Sonne, die Weite und die klare, frische Luft habe. So habe ich mir die letzten Tage angewöhnt, schon vor dem Meditieren einen halbstündigen Sparziergang zu machen.

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Ich lasse mich vom Leben berühren

Ich lasse mich vom Leben aufbrechen….
Immer wieder. Jeden Tag aufs Neue. Und wenn ich wieder eine Mauer um mein Herz ziehe, wird sie mir im nächsten Moment wieder aufgebrochen.
….damit ich frei atmen und fühlen kann.

Ich lasse mich vom Leben tragen….
Jeden Tag etwas mehr. Es trägt mich über alle Täler und Berge. Und wenn ein Hindernis meinen Weg versperrt, trägt mich das Leben sanft daran vorbei.
…..damit ich Vertrauen lernen kann.

Ich lasse mich vom Leben führen…
Jeden Tag von neuem. Auch wenn das heisst, die Kontrolle aufzugeben und das vermeintliche Wissen darum loszulassen, wie das Leben sein soll. Ich vertraue jeden Tag ein wenig mehr.
… damit ich entspannen kann.

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Ich heisse Bernarda

Meine persönliche Geschichte der letzten 10 Jahre in Kurzversion. ❤️

Ich heisse Bernarda, bin 47 Jahre alt, Mutter von drei Kindern (zwei jungen Erwachsenen und ein Teenager) und wohne in der Schweiz.

Die letzten zehn Jahre habe ich mein Leben von Grund auf verändert.

Schon als kleines Kind war mein grösster Wunsch, einmal Kinder und Familie zu haben, wenn ich erwachsen bin. Ich richtete auch meine berufliche Ausbildung danach aus. Will heissen, obwohl ich sehr intelligent war, wollte ich nicht studieren oder mich weiterbilden. Ich machte „nur“ eine Berufslehre. Denn in meinem Kopf war dieses Familienbild, das ich von zu Hause mitnahm: Eine Familie besteht aus dem Vater, der das Geld verdient, und der Mutter, die zu Hause bleibt, den Haushalt macht und zu den Kindern schaut.

So kam es dann auch. Ich lernte meinen Mann Mitte Zwanzig kennen. Wir heirateten, bauten ein Haus und innert vier Jahren war ich Mutter von drei Kindern. Mit Anfang 30 hatte ich alles, wovon ich als Kind immer geträumt hatte: Drei gesunde Kinder, einen gut verdienende Ehemann und ein Einfamilienhaus. Kurzum: Wir waren eine Bilderbuchfamilie.

Irgendwann merkte ich jedoch, dass mir trotz allem etwas fehlte und ich nicht richtig glücklich war. Ich fragte mich: Ist das schon alles? Will ich so bis zum Rest meines Lebens leben? Die Antwort war ganz klar: Nein.

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Schöpferkraft

Die Dunkelheit, die Angst, das Böse, die Spaltung, der Feind – all das, was wir im Aussen sehen und wahrnehmen, ist in Wirklichkeit das, was IN uns ist.

Das Aussen spiegelt uns unsere seit Jahrzehnten verdrängten Schatten. Jetzt kommen sie alle an die Oberfläche, ans Licht. Diese Schatten wollen nicht mehr unerkannt und verdrängt werden. Nein, sie wollen gesehen, erkannt und angenommen werden.

Jede Angst, die wir „da draussen“ sehen, war schon längst im kollektiven Energiefeld. Nun wird sie sichtbar. Das Böse und der Hass, die im Aussen lauern, waren schon längst im kollektiven Energiefeld. Jetzt sind sie sichtbar. Die Spaltung der Menschen, wie sie jetzt passiert, war schon lange im kollektiven Energiefeld. Jetzt wird sie für alle sichtbar.

Und was im kollektiven Energiefeld ist, ist auch im einzelnen Menschen. Denn wir sind energetisch alle miteinander verbunden. Unbewusst speisen wir das kollektive Energiefeld mit unseren eigenen Energien.

Was nun „da draussen“ passiert, ist unsere eigene Manifestation. Ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht. Wir alle sind dafür verantwortlich, was „da draussen“ passiert.

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The Rose 🌹

Unsichtbar wie ein Chamäleon passe ich mich an. Damit ich in dieses Leben passe. Damit ich zugehörig bin zu einer Familie, zu einer Gemeinschaft.

Seit frühester Kindheit scanne ich meine Umgebung ab und spüre genau, was von mir verlangt wird. Ich sage, was von mir gehört werden will. Ich tue, was von mir getan werden soll. Meine Gefühle unterdrücke ich. Ich passe mich bis zur Unkenntlichkeit an. Damit ich nicht alleine bin.

Doch plötzlich fängt mein Herz an zu schreien: Hey, verleugne mich nicht! Hey, lass mich frei! Verstecke mich nicht mehr hinter diesen Mauern der Anpassung. Ich will mich ergiessen. Lass mich sein, wer ich bin!

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Die Suchende

Ich bin eine Suchende. Mein Leben lang war ich auf der Suche, auf der Suche nach mir selber.

„Wer bin ich eigentlich?“ Diese Frage trieb mich an seit Anbeginn meines Lebens. Sie trieb mich an, Antworten zu finden auf so viele Fragen, die ich in meinem Innern trug. Und so wurde ich zur Suchenden. Zur Suchenden nach Antworten zu meinen Fragen, aber vor allem zur Suchenden nach mir selber und meiner Bestimmung.

Auf dieser Suche habe ich so viele Antworten erhalten, aber es tauchten auch immer neue Fragen auf. Oft war ich auf diesem Weg verzweifelt, ohnmächtig, traurig, enttäuscht. Aber oft auch freudig erregt, glücklich, zufrieden, voller Enthusiasmus.

Auf dieser Suche nach mir selber und meiner Bestimmung habe ich schon so Vieles von mir wieder gefunden. Nein, diese wiedergefundenen Anteile von mir waren niemals verloren. Sie waren nur sehr gut verborgen und versteckt. War ich es nicht selber, die diese Teile vor mir versteckt hat? War ich es nicht selber, die es sich zur Aufgabe in diesem Leben gemacht hat, sich selber zu finden? Mich selber zu finden mit allen meinen Teilen, in meiner Ganzheit?

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Nimm das Geschenk dieser Zeit an

Ich bin nicht die, die mit einem Dauerlächeln unterwegs ist. Ich bin auch nicht die, die die Freude und nichts anderes mehr auf Biegen und Brechen jetzt in ihrem Leben haben will.

Ich bin die, die auch den Schmerz, die Ohnmacht und die Traurigkeit sehr gut kennt. Die Menschen, die mich schon länger kennen und die mir hier folgen, wissen, dass ich oft vom Schmerz und der Angst schreibe/geschrieben habe. Und ich schreibe immer aus meiner eigenen Erfahrung heraus.

Aber in letzter Zeit, in dieser herausfordernden Zeit, habe ich immer wieder Zwiesprache mit der geistigen Welt gehalten. Und diese sagt mir, es ist Zeit, uns wieder auf unser wahres Wesen zu besinnen. Uns wieder mit unserer innere Fülle, unserer Freude und unserem Licht zu verbinden und danach zu leben.

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Folge der Freude

Draussen stürmt es, es ist dunkel und schwer und wir hoffen, dass es heller und leichter wird. Aber wir können das Aussen nicht verändern. Wir können noch so sehr hoffen, dass Corona verschwindet, dass das Leben wieder wie vorher wird. Es wird nicht geschehen.

Denn in dieser Zeit, in der wir sind, geht es darum, zu erkennen, wer DU wirklich bist. Es geht darum, dass jeder einzelne Mensch sich mit sich selber verbindet und den Fokus vom Aussen wegnimmt. Es geht darum, dass jeder Mensch aus seinem Innern heraus lebt. Und aus sich heraus entsteht dann das Neue, die neue Welt.

Wenn jeder Mensch seiner inneren Freude folgen würde, aus sich heraus erschaffen würde, dann würde diese neue Welt entstehen. Aber vorher müssen wir das Alte, unsere alten Vorstellungen, alten Muster, alten Gedanken, alten Situationen und Orte, die Vergangenheit, eine Arbeit und Menschen, die nicht mehr zu uns passen, loslassen. Das kann sehr schmerzvoll sein. Denn oft identifizieren wir uns genau damit und denken, ohne all dies seien wir nichts (mehr) wert.

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