Familie ist Familie – Die kann man nicht tauschen….

…aber wir können in Frieden kommen damit, dass nicht alles rund läuft oder gelaufen ist in unserer Familie.

Gestern hatten wir einen ganz wundervollen Tag am 85. Geburtstag meines Vaters. Es war so friedlich und schön wie noch selten. Und ich fragte mich, wieso es gerade jetzt so ist. Die Erklärung findet sich im folgenden Text. Denn ich und meine Familie haben gelernt zu akzeptieren. Zu akzeptieren, dass Situationen und Menschen so sind, wie sie eben sind. Dass wir sie und ihre Handlungen nicht verändern, aber akzeptieren können. Und das führt unweigerlich zu einem friedvolleren Miteinander.

Es rappelt in der Familienkiste

Ich spüre und beobachte momentan, dass viele familiäre Themen an die Oberfläche kommen. Altes, in der Tiefe Schwelendes will angeschaut und zu einem friedvollen Abschluss gebracht werden. Da rumpelt es gerade richtig in der Familienkiste. Spürst du es auch?

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Vom Mut, sich seinen Ängsten zu stellen

Vielleicht macht dir meine Geschichte Mut. Vielleicht macht sie dir Mut, dass auch du dich immer wieder deinen Ängsten stellst und es wagst, sie zu durchschreiten. Denn deine Ängste sind nichts anderes, als die Aufforderung des Lebens an dich, mutig dich und deine Essenz zu leben. Warte nicht darauf, dass irgendwer oder irgendwas dich irgendwann retten wird aus deinem (langweiligen) Leben. Gehe mutig auf deine Ängste zu. Denn das Leben will gelebt werden. Das Leben will als Abenteuer erlebt werden. Deine Seele will wachsen. Durch das Durchschreiten der Ängste wächst du zu dir selber heran.

Aus meinem MUTIGEN Leben der letzten 10 Jahre:

Ich trennte mich von meinem Mann, obwohl ich Angst hatte, alleine durchs Leben zu gehen. Ich wurde dadurch stärker und unabhängiger und machte die ersten Schritte auf meinem Weg hin zu mir selber.

Ich besuchte Tantra-Kurse, obwohl ich damals grosse Angst vor emotionaler und körperlicher Nähe hatte. Ich lernte dadurch wundervolle Menschen kennen, machte aussergewöhnliche Erfahrungen und transformierte mich auf tiefer Ebene.

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Die unscheinbare Blume

Es war einmal eine unscheinbare Blume. Sie lebte in einem grossen Blumengarten. Sie war klein, von zarter Statur, hatte einen feinen, flaumigen Stiel, ihre Blüte war bläulich, fast lila und die Blätter waren beinahe durchscheinend. Sie war so unscheinbar, dass sie von den Menschen, die den Blumengarten besuchten, nicht beachtet und sogar zertrampelt wurde. Aber sie stand immer wieder auf, schüttelte sich die Erde ab von ihrem zarten Kleid ab und blühte weiter. Obwohl sie oft nicht wusste, warum.

In diesem Blumengarten wuchsen ganz viele verschiedene Blumen. Aber unsere unscheinbare Blume fühlte sich so gar nicht wohl in diesem Garten. Denn da waren prächtige Rosen in allen Farben: rote, weisse, pinke, orangene, sogar eine schwarze war dabei. Ihr Duft war betörend. Die Menschen bestaunten die Rosen. Sie sagten: „Ah! Oh! Welch wunderschöne Rosen! Dieser Duft!“ Die unscheinbare Blume fühlte sich im Vergleich mit den Rosen noch viel unscheinbarer und wertloser.

Und da waren auch noch die Sonnenblumen. Sie waren so gross, so erhaben. Sie hatten einen starken Stiel, grosse Blätter und ihre gelben Blüten richteten sich immer nach der Sonne aus. Auch sie bekamen viel Beachtung von den Menschen. Oh wie gerne wäre die unscheinbare Blume auch eine von ihnen: Gross, schön, erhaben und gesehen von den Menschen. Aber nein, auch durch grosses Wünschen und Vergleichen wurde die unscheinbare Blume keine Sonnenblume und auch keine Rose.

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Hingabe, Vertrauen, Sein-Lassen

Diese Themen spüre ich einerseits sehr stark bei mir selber. Auf der anderen Seite ist es auch kollektiv gerade ein riesengrosses Thema. Vor allem auch mit diesem so kraftvollen Vollmond heute am 16. Mai. Aber es ist nicht nur das. Es ist eine Zeit der wirklichen, wahrhaftigen Veränderung. Ein totaler Wandel ist im Gange. Aber das wissen und spüren wir ja bereits seit längerer Zeit.

Wenn wir wirklich eine neue Welt erschaffen wollen, müssen wir genau das lernen und auch leben: Hingabe, Vertrauen, Sein-Lassen. Die neue Welt, aus uns selber erschaffen, wird völlig anders sein, als die Welt, die wir bis jetzt kennen. Und das verlangt von uns auch, alles loslassen zu können, was uns bis jetzt richtig und wichtig erschienen ist.

Aus meiner „Ausdehnungs-Zeit“ in St. Peter-Ording im Mai 2022

Alle alten Konzepte und Schubladisierungen verlieren immer mehr ihre Gültigkeit, Grenzen verschwimmen. Die neue Welt ist wirklich neu. Für uns und unseren Verstand noch nicht vorstellbar, noch nicht greifbar. Aber in unseren Herzen und unserer Seele wächst dieser Samen bereits zu etwas Grossem heran. In diesem Samen ist die neue Welt bereits enthalten.

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Schattenarbeit ist Friedensarbeit

Alles, was wir nicht sein wollen. Alles, was wir vor anderen verstecken wollen. Aber vor allem alles, was wir vor uns selber verstecken wollen, bricht jetzt mit aller Kraft hervor. Vulkanartig brechen sich diese unerwünschten Teile in uns Bahn: Der ungerechte Teil, der eifersüchtige Teil, der neidische Teil, der fiese Teil, der bösartige Teil, der verurteilende Teil,  der starke Teil, der mutige Teil, der kraftvolle Teil, der machtvolle Teil, der lichtvolle Teil. Das Unterdrücken all dieser Teile hat uns in unserem Leben so viel Kraft gekostet. Jetzt brechen sie hervor und wollen endlich, endlich gesehen und akzeptiert werden.

Wir haben ALLES in uns. Aber so vieles davon lehnen wir ab, weil wir (z.B. in unserer Kindheit) gelernt haben, in gut und schlecht zu unterteilen. Wir haben gelernt, welche Teile wir leben sollen/dürfen, damit wir geliebt werden, damit wir anerkannt werden, damit wir wahrgenommen werden. Alles, was nicht passte, haben wir in die dunkelste Ecke in unserem (Seelen-)Keller versteckt. Aber dieses Versteckspiel ist jetzt vorbei. Alles bricht hervor.

Und was machen wir nun damit? Der einfachste Weg scheint für viele von uns zu sein, all diese Schatten auf andere zu projizieren. Wir stülpen sie auf andere Menschen über, damit wir ein/n Schuldige/n haben für all unsere Themen, unsere Ängste, unsere Probleme, unseren Schmerz. Wir denken, wenn wir jemand oder etwas im Aussen beschuldigen können, würde der Schmerz weniger werden. Aber meinst du, das funktioniert?

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Liebe in Zeiten der Unsicherheit

𝗪𝗮𝘀 𝘄𝗮̈𝗿𝗲, 𝘄𝗲𝗻𝗻….

….wir unseren Blick nach innen richten würden?

….wir keine Nachrichten mehr konsumieren würden?

….wir meditieren anstatt fernsehschauen würden?

….wir Frieden schliessen würden mit uns selber, unserem Partner, unseren Eltern, unserer Nachbarin?

….wir keinen Schuldigen mehr brauchen würden?

….wir auf unser Herz hören und diesem folgen würden?

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Du kannst nicht mehr flüchten

Du kannst nicht mehr flüchten. Nicht vor Dir, nicht vor deinen Ängsten, nicht vor deinem Potential.

Die Ängste verfolgen dich, holen dich ein, brechen aus der Tiefe deiner Schattenwelt hervor. Sag, wieso verdrängst du sie? Sie sind ja sowieso da. Solange du denkst und glaubst, das Aussen mit seinen Ängsten hätte nichts mit dir zu tun, so lange werden sie dich im Innern verfolgen und dich nicht zur Ruhe kommen lassen. Erst wenn du dich deinen Ängsten widmest, sie annehmen und in dein Herz lassen kannst, wird sich auch im Aussen etwas verändern.

Das Gleiche ist mit deinem Potential. Laufe nicht mehr davor weg. Drehe dich um, schaue ihm in die Augen und lasse es in dein Herz. Dort kann es sich ausdehnen und Antworten bringen, nach denen du dich schon so lange gesehnt hast. Nicht das Aussen bestimmt über dein Potential. Du selber bist es, die/der es zu leben hat. Es ist schon so lange brachgelegen. Lebe es und im Aussen wird sich etwas verändern.

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Mein Herz blutet

Ich sehe so viele Menschen, die leiden, die in ihrem Schmerz versinken, die Angst haben, die krank sind, die freud- und hoffnungslos sind. Es sind oft die gleichen Menschen, die sich keine (tiefgreifende) Hilfe holen wollen oder Hilfe ablehnen, die ihnen geboten wird. Denn sich helfen zu lassen, würde bedeuten, sich öffnen zu müssen, ihren Schmerz zu fühlen und darüber zu sprechen. Lieber bleiben sie in ihrem Schmerz gefangen, als ihren gewohnten Weg und ihre Komfortzone zu verlassen, um etwas zu verändern. Sie bleiben lieber da, wo sie sind, verschliessen ihr Herz weiterhin vor (vermeintlich) weiterem Schmerz und verurteilen die Menschen, die eine Quelle der Inspiration sind und ihren Weg der Heilung gehen.

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Ich bin nicht anders, ich bin ICH

Da habe ich mich seit frühester Kindheit angepasst an Umstände, an Menschen, an ein Leben, um dann mit fast 40 Jahren zu entdecken, dass mich das gar nicht glücklich macht.

Denn eine ganz lange Zeit meines Lebens habe ich mein wahres Selbst, mich selber, unterdrückt, um irgendwie dazu zu gehören. Ich habe mich selber, unbewusst, in ein (mentales, emotionales, seelisches) Gefängnis gesteckt.

Denn wenn wir nicht uns selber sein können, sind wir unfrei. Doch so oft nehmen wir das gar nicht wahr. Manche Menschen merken ihr ganzes Leben nicht, dass sie selber es sind, die sich klein und unfrei in einem selbst erschaffenen Gefängnis halten, indem sie sich bis zur Unkenntlichkeit anpassen. Sie wundern sich vielleicht nur, wieso sie krank und unglücklich sind…. Aber hier darüber mehr zu schreiben, würde den Rahmen sprengen.

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Bewusst-Sein

Die tägliche Auseinandersetzung mit mir, mit meinem Leben und mit meinem Innern ist in den letzten Jahren zu meinem Lebensinhalt geworden. Ich meditiere (fast) täglich. Das heisst, ich setze mich morgens gleich nach dem Aufstehen hin, verbinde mich mit der Erde, öffne meinen Kanal nach oben und verbinde mich mit der göttlichen Quelle, öffne mein Herz und verbinde mich mit meinem Innern, mit meiner Essenz. So kann ich meinen eigenen Gedanken zuhören, kann auf mein Inneres schauen, höre die Worte aus der geistigen Welt. Ich kann in dieser Zeit Fragen stellen und bekomme meist auch Antworten. Manchmal nicht gleich sofort, aber die Antwort kommt immer irgendwann. Und ich werde ruhig und gehe gestärkt in den Tag.

Ganz neu habe ich für mich entdeckt, dass mir ein Morgenspaziergang sehr gut tut. (Angeregt durch das LifeForce-Training von Bahar Yilmaz und Jeffrey Kastenmüller.) Ich wohne so ideal, dass ich quasi vor der Haustüre gleich die Natur, die Sonne, die Weite und die klare, frische Luft habe. So habe ich mir die letzten Tage angewöhnt, schon vor dem Meditieren einen halbstündigen Sparziergang zu machen.

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