Hingabe, Vertrauen, Sein-Lassen

Diese Themen spüre ich einerseits sehr stark bei mir selber. Auf der anderen Seite ist es auch kollektiv gerade ein riesengrosses Thema. Vor allem auch mit diesem so kraftvollen Vollmond heute am 16. Mai. Aber es ist nicht nur das. Es ist eine Zeit der wirklichen, wahrhaftigen Veränderung. Ein totaler Wandel ist im Gange. Aber das wissen und spüren wir ja bereits seit längerer Zeit.

Wenn wir wirklich eine neue Welt erschaffen wollen, müssen wir genau das lernen und auch leben: Hingabe, Vertrauen, Sein-Lassen. Die neue Welt, aus uns selber erschaffen, wird völlig anders sein, als die Welt, die wir bis jetzt kennen. Und das verlangt von uns auch, alles loslassen zu können, was uns bis jetzt richtig und wichtig erschienen ist.

Aus meiner „Ausdehnungs-Zeit“ in St. Peter-Ording im Mai 2022

Alle alten Konzepte und Schubladisierungen verlieren immer mehr ihre Gültigkeit, Grenzen verschwimmen. Die neue Welt ist wirklich neu. Für uns und unseren Verstand noch nicht vorstellbar, noch nicht greifbar. Aber in unseren Herzen und unserer Seele wächst dieser Samen bereits zu etwas Grossem heran. In diesem Samen ist die neue Welt bereits enthalten.

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Schattenarbeit ist Friedensarbeit

Alles, was wir nicht sein wollen. Alles, was wir vor anderen verstecken wollen. Aber vor allem alles, was wir vor uns selber verstecken wollen, bricht jetzt mit aller Kraft hervor. Vulkanartig brechen sich diese unerwünschten Teile in uns Bahn: Der ungerechte Teil, der eifersüchtige Teil, der neidische Teil, der fiese Teil, der bösartige Teil, der verurteilende Teil,  der starke Teil, der mutige Teil, der kraftvolle Teil, der machtvolle Teil, der lichtvolle Teil. Das Unterdrücken all dieser Teile hat uns in unserem Leben so viel Kraft gekostet. Jetzt brechen sie hervor und wollen endlich, endlich gesehen und akzeptiert werden.

Wir haben ALLES in uns. Aber so vieles davon lehnen wir ab, weil wir (z.B. in unserer Kindheit) gelernt haben, in gut und schlecht zu unterteilen. Wir haben gelernt, welche Teile wir leben sollen/dürfen, damit wir geliebt werden, damit wir anerkannt werden, damit wir wahrgenommen werden. Alles, was nicht passte, haben wir in die dunkelste Ecke in unserem (Seelen-)Keller versteckt. Aber dieses Versteckspiel ist jetzt vorbei. Alles bricht hervor.

Und was machen wir nun damit? Der einfachste Weg scheint für viele von uns zu sein, all diese Schatten auf andere zu projizieren. Wir stülpen sie auf andere Menschen über, damit wir ein/n Schuldige/n haben für all unsere Themen, unsere Ängste, unsere Probleme, unseren Schmerz. Wir denken, wenn wir jemand oder etwas im Aussen beschuldigen können, würde der Schmerz weniger werden. Aber meinst du, das funktioniert?

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Liebe in Zeiten der Unsicherheit

𝗪𝗮𝘀 𝘄𝗮̈𝗿𝗲, 𝘄𝗲𝗻𝗻….

….wir unseren Blick nach innen richten würden?

….wir keine Nachrichten mehr konsumieren würden?

….wir meditieren anstatt fernsehschauen würden?

….wir Frieden schliessen würden mit uns selber, unserem Partner, unseren Eltern, unserer Nachbarin?

….wir keinen Schuldigen mehr brauchen würden?

….wir auf unser Herz hören und diesem folgen würden?

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Du kannst nicht mehr flüchten

Du kannst nicht mehr flüchten. Nicht vor Dir, nicht vor deinen Ängsten, nicht vor deinem Potential.

Die Ängste verfolgen dich, holen dich ein, brechen aus der Tiefe deiner Schattenwelt hervor. Sag, wieso verdrängst du sie? Sie sind ja sowieso da. Solange du denkst und glaubst, das Aussen mit seinen Ängsten hätte nichts mit dir zu tun, so lange werden sie dich im Innern verfolgen und dich nicht zur Ruhe kommen lassen. Erst wenn du dich deinen Ängsten widmest, sie annehmen und in dein Herz lassen kannst, wird sich auch im Aussen etwas verändern.

Das Gleiche ist mit deinem Potential. Laufe nicht mehr davor weg. Drehe dich um, schaue ihm in die Augen und lasse es in dein Herz. Dort kann es sich ausdehnen und Antworten bringen, nach denen du dich schon so lange gesehnt hast. Nicht das Aussen bestimmt über dein Potential. Du selber bist es, die/der es zu leben hat. Es ist schon so lange brachgelegen. Lebe es und im Aussen wird sich etwas verändern.

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Mein Herz blutet

Ich sehe so viele Menschen, die leiden, die in ihrem Schmerz versinken, die Angst haben, die krank sind, die freud- und hoffnungslos sind. Es sind oft die gleichen Menschen, die sich keine (tiefgreifende) Hilfe holen wollen oder Hilfe ablehnen, die ihnen geboten wird. Denn sich helfen zu lassen, würde bedeuten, sich öffnen zu müssen, ihren Schmerz zu fühlen und darüber zu sprechen. Lieber bleiben sie in ihrem Schmerz gefangen, als ihren gewohnten Weg und ihre Komfortzone zu verlassen, um etwas zu verändern. Sie bleiben lieber da, wo sie sind, verschliessen ihr Herz weiterhin vor (vermeintlich) weiterem Schmerz und verurteilen die Menschen, die eine Quelle der Inspiration sind und ihren Weg der Heilung gehen.

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Ich bin nicht anders, ich bin ICH

Da habe ich mich seit frühester Kindheit angepasst an Umstände, an Menschen, an ein Leben, um dann mit fast 40 Jahren zu entdecken, dass mich das gar nicht glücklich macht.

Denn eine ganz lange Zeit meines Lebens habe ich mein wahres Selbst, mich selber, unterdrückt, um irgendwie dazu zu gehören. Ich habe mich selber, unbewusst, in ein (mentales, emotionales, seelisches) Gefängnis gesteckt.

Denn wenn wir nicht uns selber sein können, sind wir unfrei. Doch so oft nehmen wir das gar nicht wahr. Manche Menschen merken ihr ganzes Leben nicht, dass sie selber es sind, die sich klein und unfrei in einem selbst erschaffenen Gefängnis halten, indem sie sich bis zur Unkenntlichkeit anpassen. Sie wundern sich vielleicht nur, wieso sie krank und unglücklich sind…. Aber hier darüber mehr zu schreiben, würde den Rahmen sprengen.

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Bewusst-Sein

Die tägliche Auseinandersetzung mit mir, mit meinem Leben und mit meinem Innern ist in den letzten Jahren zu meinem Lebensinhalt geworden. Ich meditiere (fast) täglich. Das heisst, ich setze mich morgens gleich nach dem Aufstehen hin, verbinde mich mit der Erde, öffne meinen Kanal nach oben und verbinde mich mit der göttlichen Quelle, öffne mein Herz und verbinde mich mit meinem Innern, mit meiner Essenz. So kann ich meinen eigenen Gedanken zuhören, kann auf mein Inneres schauen, höre die Worte aus der geistigen Welt. Ich kann in dieser Zeit Fragen stellen und bekomme meist auch Antworten. Manchmal nicht gleich sofort, aber die Antwort kommt immer irgendwann. Und ich werde ruhig und gehe gestärkt in den Tag.

Ganz neu habe ich für mich entdeckt, dass mir ein Morgenspaziergang sehr gut tut. (Angeregt durch das LifeForce-Training von Bahar Yilmaz und Jeffrey Kastenmüller.) Ich wohne so ideal, dass ich quasi vor der Haustüre gleich die Natur, die Sonne, die Weite und die klare, frische Luft habe. So habe ich mir die letzten Tage angewöhnt, schon vor dem Meditieren einen halbstündigen Sparziergang zu machen.

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Ich lasse mich vom Leben berühren

Ich lasse mich vom Leben aufbrechen….
Immer wieder. Jeden Tag aufs Neue. Und wenn ich wieder eine Mauer um mein Herz ziehe, wird sie mir im nächsten Moment wieder aufgebrochen.
….damit ich frei atmen und fühlen kann.

Ich lasse mich vom Leben tragen….
Jeden Tag etwas mehr. Es trägt mich über alle Täler und Berge. Und wenn ein Hindernis meinen Weg versperrt, trägt mich das Leben sanft daran vorbei.
…..damit ich Vertrauen lernen kann.

Ich lasse mich vom Leben führen…
Jeden Tag von neuem. Auch wenn das heisst, die Kontrolle aufzugeben und das vermeintliche Wissen darum loszulassen, wie das Leben sein soll. Ich vertraue jeden Tag ein wenig mehr.
… damit ich entspannen kann.

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Ich heisse Bernarda

Meine persönliche Geschichte der letzten 10 Jahre in Kurzversion. ❤️

Ich heisse Bernarda, bin 47 Jahre alt, Mutter von drei Kindern (zwei jungen Erwachsenen und ein Teenager) und wohne in der Schweiz.

Die letzten zehn Jahre habe ich mein Leben von Grund auf verändert.

Schon als kleines Kind war mein grösster Wunsch, einmal Kinder und Familie zu haben, wenn ich erwachsen bin. Ich richtete auch meine berufliche Ausbildung danach aus. Will heissen, obwohl ich sehr intelligent war, wollte ich nicht studieren oder mich weiterbilden. Ich machte „nur“ eine Berufslehre. Denn in meinem Kopf war dieses Familienbild, das ich von zu Hause mitnahm: Eine Familie besteht aus dem Vater, der das Geld verdient, und der Mutter, die zu Hause bleibt, den Haushalt macht und zu den Kindern schaut.

So kam es dann auch. Ich lernte meinen Mann Mitte Zwanzig kennen. Wir heirateten, bauten ein Haus und innert vier Jahren war ich Mutter von drei Kindern. Mit Anfang 30 hatte ich alles, wovon ich als Kind immer geträumt hatte: Drei gesunde Kinder, einen gut verdienende Ehemann und ein Einfamilienhaus. Kurzum: Wir waren eine Bilderbuchfamilie.

Irgendwann merkte ich jedoch, dass mir trotz allem etwas fehlte und ich nicht richtig glücklich war. Ich fragte mich: Ist das schon alles? Will ich so bis zum Rest meines Lebens leben? Die Antwort war ganz klar: Nein.

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Schöpferkraft

Die Dunkelheit, die Angst, das Böse, die Spaltung, der Feind – all das, was wir im Aussen sehen und wahrnehmen, ist in Wirklichkeit das, was IN uns ist.

Das Aussen spiegelt uns unsere seit Jahrzehnten verdrängten Schatten. Jetzt kommen sie alle an die Oberfläche, ans Licht. Diese Schatten wollen nicht mehr unerkannt und verdrängt werden. Nein, sie wollen gesehen, erkannt und angenommen werden.

Jede Angst, die wir „da draussen“ sehen, war schon längst im kollektiven Energiefeld. Nun wird sie sichtbar. Das Böse und der Hass, die im Aussen lauern, waren schon längst im kollektiven Energiefeld. Jetzt sind sie sichtbar. Die Spaltung der Menschen, wie sie jetzt passiert, war schon lange im kollektiven Energiefeld. Jetzt wird sie für alle sichtbar.

Und was im kollektiven Energiefeld ist, ist auch im einzelnen Menschen. Denn wir sind energetisch alle miteinander verbunden. Unbewusst speisen wir das kollektive Energiefeld mit unseren eigenen Energien.

Was nun „da draussen“ passiert, ist unsere eigene Manifestation. Ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht. Wir alle sind dafür verantwortlich, was „da draussen“ passiert.

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