Bewusst-Sein

Die tägliche Auseinandersetzung mit mir, mit meinem Leben und mit meinem Innern ist in den letzten Jahren zu meinem Lebensinhalt geworden. Ich meditiere (fast) täglich. Das heisst, ich setze mich morgens gleich nach dem Aufstehen hin, verbinde mich mit der Erde, öffne meinen Kanal nach oben und verbinde mich mit der göttlichen Quelle, öffne mein Herz und verbinde mich mit meinem Innern, mit meiner Essenz. So kann ich meinen eigenen Gedanken zuhören, kann auf mein Inneres schauen, höre die Worte aus der geistigen Welt. Ich kann in dieser Zeit Fragen stellen und bekomme meist auch Antworten. Manchmal nicht gleich sofort, aber die Antwort kommt immer irgendwann. Und ich werde ruhig und gehe gestärkt in den Tag.

Ganz neu habe ich für mich entdeckt, dass mir ein Morgenspaziergang sehr gut tut. (Angeregt durch das LifeForce-Training von Bahar Yilmaz und Jeffrey Kastenmüller.) Ich wohne so ideal, dass ich quasi vor der Haustüre gleich die Natur, die Sonne, die Weite und die klare, frische Luft habe. So habe ich mir die letzten Tage angewöhnt, schon vor dem Meditieren einen halbstündigen Sparziergang zu machen.

Was zu einer weiteren Routine geworden ist, ist das bewusste Auswählen von Lebensmitteln. Dadurch, dass ich mich schon so lange mit mir, meinen Energien und meinem Körper befasse, spüre ich sehr gut, was mir gut tut und was nicht. Alkohol vertrage ich fast gar nicht mehr. Ich trinke auch nur noch sehr selten ein Glas Wein. Zucker versuche ich möglichst zu reduzieren, von Zeit zu Zeit lasse ich ihn ganz weg. (Aber von Zeit zu Zeit gibt es auch zu viel davon…. ;-)) Fleisch und Milchprodukte reduziere ich auch schon seit einiger Zeit auf das Minimum, weil ich spüre, dass sie mir nicht gut tun. Und da mein Sohn eine Laktoseintoleranz hat und meine Tochter Vegetarierin ist, wurde ich auch „gezwungen“, anders zu kochen. Das kommt aber der ganzen Familie zugute. Beim Getreide bin ich am Ausprobieren, was mir gut tut und was nicht. Dadurch essen wir natürlich viel Gemüse und Salat und ich achte darauf, möglichst oft frisch zu kochen.

Dieses bewusste Auseinandersetzen mit meinen Gewohnheiten, seien es Essgewohnheiten oder andere Lebensgewohnheiten, und dann natürlich das Umsetzen, setzt unglaubliches Potential frei. So viel ist möglich! Ich gehe auch da neue Wege. Nicht extrem und nicht von einem Tag auf den anderen. Aber Schritt für Schritt. Weil ich spüre, wie gut es mir tut, wenn ich mich um mich kümmere. Ich habe gemerkt, wie wichtig es ist, dass ich mich gleichermassen um meinen Körper, meine Emotionen, meine Gedanken und meine Energie kümmere. Das eine geht nicht ohne das andere. Diese Ganzheitlichkeit tut so gut und macht mich lebendig, leicht und frei.

Dies ist mein Weg des Herzens. Täglich zu spüren, was mir gut tut (und was nicht). Und es dann auch zu tun oder zu verändern. Mich um mich kümmern, statt zu schimpfen, was im Aussen passiert, ist so heilsam. Denn das Einzige, was ich verändern kann, ist mich selber. Indem ich zu mir schaue, mich um mich und meinen Körper kümmere, habe ich ein intaktes Immunsystem. Indem ich mich täglich mit der Erde, mit dem Himmel und mit meinem Innern verbinde, verliere ich mich nicht im Aussen und habe dadurch auch keine Angst davor, was gerade in der Welt passiert.

Ich habe durch meine intensive Arbeit an mir selber die letzten Jahre ein sehr tiefes Vertrauen entwickelt in die Welt mit ihren Energien, aber vor allem in mich selber. Ich fühle mich ganz und heil. Und täglich gehe ich einen Schritt (oder zwei oder drei…) weiter auf meinem Herzensweg. Er führt mich noch tiefer und intensiver zu mir selber.

Das ist für mich das wahre Erwachen, das die Welt so dringend braucht: Dass jeder Mensch wieder lernt, sich selber zu spüren und sich zu erinnern, wer er wirklich ist. ❤️

Von Herzen ❤️

Bernarda

Bist du auch auf diesem Wege? Falls du Begleitung und Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei mir. https://www.bernardaschmid.ch/

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Meine Texte dürfen sehr gerne geteilt werden. Aber bitte nur vollständig und mit Angabe der Quelle:
© Bernarda Schmid, dein-herzensweg.ch.

Vielen Dank.

2 Gedanken zu „Bewusst-Sein“

  1. Liebe Bernarda
    Danke für deinen neusten Text. Immer wieder spannend, wie wir öfters gleichzeitig an ähnlichen Themen sind.
    Ich bin gerade eine Woche in Flims und machte eine Fastenkur. Mein Körper befand sich im Reserve-Modus und ich habe noch nie so viel über Essen nachgedacht und über Essen gesprochen, wie in diesen Tagen.
    Jetzt bin ich in den Aufbautagen. Was für ein Glück, wieder jeden Tag kochen zu dürfen und dieses frische, gesunde Essen zu geniessen. Ich versuche mich gerade in veganem Essen. Auch das nur eine Frage der Neuorientierung und Umstellung. Dazu hatte ich jetzt ja Zeit die letzten Tage.
    Auch Spazieren in der Natur geht mit Nahrung im Körper wieder einfacher.
    Es war interessant und lehrreich zu erleben, wie ich mich fühle, wenn meine sonst so reichliche Energie mal reduziert ist. Plötzlich fange ich an, bewusst einzuteilen und auf Sparmodus zu schalten.
    Ich bin dankbar zurück im aktiven Leben zu sein und es aus vollen Zügen genießen zu können..
    Herzliche Grüsse Bettina Scheck🌞🌿

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Bettina, ja, ist schon spannend, wie wir ähnlich unterwegs sind. 😍 Das mit der Ernährung und dem Essen ist auch ein super spannendes Feld, um es zu erforschen. Vor allem herauszufinden und zu erspüren, was eine Veränderung mit uns und unserem Körper macht. 💚
      Ich freue mich auf unseren nächsten Austausch. 🥰
      Alles Liebe 💞 Bernarda

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