Vom Mut, sich seinen Ängsten zu stellen

Vielleicht macht dir meine Geschichte Mut. Vielleicht macht sie dir Mut, dass auch du dich immer wieder deinen Ängsten stellst und es wagst, sie zu durchschreiten. Denn deine Ängste sind nichts anderes, als die Aufforderung des Lebens an dich, mutig dich und deine Essenz zu leben. Warte nicht darauf, dass irgendwer oder irgendwas dich irgendwann retten wird aus deinem (langweiligen) Leben. Gehe mutig auf deine Ängste zu. Denn das Leben will gelebt werden. Das Leben will als Abenteuer erlebt werden. Deine Seele will wachsen. Durch das Durchschreiten der Ängste wächst du zu dir selber heran.

Aus meinem MUTIGEN Leben der letzten 10 Jahre:

Ich trennte mich von meinem Mann, obwohl ich Angst hatte, alleine durchs Leben zu gehen. Ich wurde dadurch stärker und unabhängiger und machte die ersten Schritte auf meinem Weg hin zu mir selber.

Ich besuchte Tantra-Kurse, obwohl ich damals grosse Angst vor emotionaler und körperlicher Nähe hatte. Ich lernte dadurch wundervolle Menschen kennen, machte aussergewöhnliche Erfahrungen und transformierte mich auf tiefer Ebene.

Ich gestand einem Mann meine Gefühle für ihn, obwohl ich Angst hatte vor seiner Ablehnung. Ich wurde tatsächlich abgelehnt, aber es brachte mich tausend Schritte näher zu mir selber.

Ich fing an, Texte zu schreiben, einen Blog zu erstellen und die Texte zu veröffentlichen, obwohl ich grosse Angst vor dem Nicht-Verstanden-Werden hatte. Ich wurde oft missverstanden und werde es auch noch heute. Aber diese Texte halfen und helfen vielen Menschen, ihrem eigenen Herzen zu folgen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Ich machte mich auf meinen ganz persönlichen Herzensweg, obwohl ich Angst vor Verurteilung hatte. Ich wurde oft verurteilt. Von anderen und auch von mir selber. Aber heute fühle ich eine immense Kraft und Stärke in mir selber und möchte keinen einzigen Schritt auf diesem Weg missen.

Ich verliebte mich in einen Mann und entschied mich für ein Leben an seiner Seite, obwohl ich mit ihm ganz stark mit meiner Verlustangst konfrontiert wurde und ich oft davor wegrennen wollte. Heute gehen wir gemeinsam einen Weg voller Vertrauen, Freiheit, Geborgenheit und Liebe.

Ich zog aus meinem Heimatdorf weg, obwohl ich Angst hatte, dadurch meine Kinder zu verlieren. Heute leben die Kinder nicht mehr bei mir sondern bei ihrem Papa. Durch dieses Loslassen wurde unser Verhältnis zueinander lockerer und entspannter. Wir können ein freies Leben leben, das uns entspricht. So wachsen wir alle in unsere wahre Essenz hinein.

Ich stieg in den kalten See, obwohl ich grosse Angst vor dieser Kälte hatte. Aber genau diese Überwindung der Angst lässt mich Heilung auf tiefer, körperlicher Ebene erfahren.

Ich stellte meine Ernährung um und verzichtete lange ganz auf Zucker, obwohl ich Angst hatte, genau das nicht zu schaffen und zu versagen. Ich habe es tatsächlich nur eine gewisse Zeit geschafft und bin wieder in alte Muster zurückgefallen. Aber ich weiss, dass mich diese neue Ernährung stark, frei, leicht und voller Energie sein lässt. Ich starte jetzt von Neuem damit.

Ich kündigte meinen sicheren Bürojob, um voll und ganz für meine Selbständigkeit zu gehen, obwohl ich grosse Angst davor hatte, wie ich es schaffen soll, ganz und gar für mich selber zu sorgen. Heute lebe ich meine Berufung, obwohl ich noch oft mit der Angst von Nicht-gut-genug-sein konfrontiert werde.

Ich fuhr alleine mit meinem Auto für einen Monat an die Nordsee, obwohl ich keine Ahnung hatte, was mich dort oben erwartete und ich Angst hatte, dass diese Reise sinnlos sein könnte. Ich lernte in dieser Zeit neue, tolle Menschen und Orte kennen. Heute weiss ich auch, dass diese Reise mich an ein tiefsitzendes Muster von Urwertlosigkeit und Scham erinnerte. Bis heute lasse ich die Teile, die durch den Nordseewind aufgewirbelt wurden, in meinen Körper und mein System sinken und sich neu sortieren. Tiefe Heilung darf passieren. Und ich darf erkennen: Jede Reise ist auch eine Reise zu sich selber. Und die lohnt sich IMMER.

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Ich folge meinem Herzen Tag für Tag und stelle mich meinen Ängsten, obwohl ich dadurch Menschen, Gewohnheiten und meine Komfortzone hinter mir lassen muss. Aber dieser Weg macht mich frei, unabhängig, stark, aber auch weich. Ich weiche dadurch von innen immer mehr meine Schichten um mein Herz auf. Meine Essenz wird immer sicht- und spürbarer. Und die Angst im Aussen hat in mir keine Andockstelle mehr. Denn wenn ich aus meinem Inneren, aus meiner Essenz heraus stark, sicher, unabhängig und frei bin, gibt es nichts und niemanden mehr, der mir das nehmen kann.

Du hast alles in dir, was du brauchst, um das Leben zu leben, wofür du gekommen bist.

Wisse, du bist so viel stärker als du glaubst. Du hast alles in dir, was du brauchst, um das Leben zu leben, wofür du gekommen bist. Mit jedem Durchschreiten deiner Ängste wächst du. Du wirst kraftvoller, du wirst mutiger, du wirst auch weicher und du heilst von innen heraus. Denn deine Essenz ist Liebe. Und die ist immer stärker als alles andere in der Welt.

In tiefer Verbundenheit, von Herz zu Herz ❤️

Bernarda

Wenn du auf diesem, deinem mutigen Weg Begleitung von mir wünschst, findest du hier weitere Infos: https://www.bernardaschmid.ch/


Meine Texte dürfen sehr gerne geteilt werden. Aber bitte nur vollständig und mit Angabe der Quelle:
© Bernarda Schmid, dein-herzensweg.ch.

Vielen Dank.

2 Gedanken zu „Vom Mut, sich seinen Ängsten zu stellen“

  1. DANKE, liebe Bernarda… einen wahrlich sehr mutigen Weg bist du da gegangen! So schön und vielen DANK, dass du ihn hier so offen und mutig mit uns ALLEN teilst… 🙏 Sei gegrüßt von Herz zu Herz, von Seele zu Seele… 😊💞
    Alles LIEBE,
    Elke

    Gefällt 1 Person

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