Das Glück fällt nicht einfach so in den Schoss

 

Dieses Foto entstand anlässlich eines Fotoshootings mit Christa Durante (www.leboudoir.info) im Rosengarten in Bern. Das ist Glück, wenn ich mir einfach für meine ganz persönliche Freude diese speziellen Fotos schenken darf.

Nein, das Glück ist mir nicht einfach so in den Schoss gefallen. Ich habe einiges dafür getan.

Ich habe Entscheidungen gefällt und Schritte gemacht, die viele Menschen, nahe stehende und weniger nahe stehende, nicht verstanden haben. Ich habe dadurch gelitten, weil ich wusste, dass durch diese Entscheidungen Menschen stark verletzt werden. Meine Schuldgefühle und Zweifel, die immer wieder kamen und kommen, waren/sind nicht leicht auszuhalten. Ich habe diese Entscheidungen und Schritte aber auch immer wieder hinterfragt und bin dann jeweils zum Schluss gekommen, dass ich gar nicht anders handeln konnte. Ich habe sie deshalb auch nicht bereut. Denn hätte ich nicht so gehandelt, wäre ich heute nicht glücklich. Ich wäre vielleicht krank oder ein anderer Schicksalsschlag hätte mich auf diesen Weg geführt.

Denn: Das Glück klopft nicht einfach irgendwann an die Tür und sagt: Hier bin ich. Nein, das Glück kommt dann, wenn man etwas dafür tut. Und damit meine ich, Verantwortung übernehmen und aussteigen aus dem Opferbewusstsein. Verantwortung zu übernehmen bedeutet, alles, was einem im Leben passiert, nicht als Schicksalsschlag, der nun halt passiert, anzuschauen, sondern als Wink des Universums (oder von Gott), sein Leben etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Es bedeutet, raus aus dem Opferbewusstsein zu steigen (Warum nur passiert das gerade mir? Ich bin ein Opfer, ich kann gar nichts dagegen tun. Ich werden nun mein Leben lang darunter leiden….). Und sich Fragen zu stellen wie: Warum passiert mir das? Was will mir das Leben zeigen? Lebe ich vielleicht gar nicht MEIN Leben? Lebe ich das Leben eines anderen? Passe ich mich viel zu fest an die Gesellschaft an? Will ich um jeden Preis gefallen? Wo liegen meine schon längst verdrängten und vergessenen Gefühle? Was brauche ich, was ich als Kind nie bekommen habe und mir doch so sehnlichst wünsche? Wohin zieht mich mein Herz? Wo liegt meine Sehnsucht? Was möchte ICH, was brauche ICH?
Und dann sein Leben entsprechend neu justieren, kleine Schritte dorthin machen, wo es mich hinzieht, wo mein Herz hin will.

ABER: All das, was wir uns so sehr wünschen, kann niemals einfach so von aussen kommen. Niemals kann jemand oder etwas im Aussen mich glücklich machen, wenn ich es selber nicht bin. Wie kann ich von jemandem wertgeschätzt werden, wenn ich mich selber nicht wertschätze? Wie kann ich erwarten, dass mich jemand mit Respekt behandelt, wenn ich mich selber nicht respektiere? Wie kann mich jemand mit ganzem Herzen lieben, wenn ich mich selber ablehne?

Das eigene Glück beginnt und endet immer bei sich selber. Ich habe das immer wieder auf ganz schmerzhafte Weise erfahren müssen/dürfen. Manchmal tat dies alles so weh, dass ich dachte, ich käme da nicht mehr raus aus diesem Schmerz. Aber wisst ihr was? Immer wenn ich dachte, jetzt geht es nicht mehr weiter, kam das Wunder. Wie bei einer Geburt durch den Geburtskanal: Wenn es am schmerzhaftesten ist, steht die Geburt kurz bevor. Noch ein winzig kleiner Schritt und die Geburt ist vollbracht. Welch ein Glück, welch ein Wunder!

Ja, ich weiss, wovon ich spreche. Ich weiss, dass der Weg durch die Dunkelheit, durch den Schmerz, durch den Geburtskanal nicht einfach ist. Aber ich weiss auch, dass danach IMMER Licht kommt. Darum lohnt es sich auch so sehr, diesen Weg zu gehen.

Es lohnt sich so sehr, sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Das Opferbewusstsein abzulegen und Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Dann, ja dann, und nicht früher, fällt das Glück in den Schoss.

Und dieses Glück geniesse ich nun in vollen Zügen. Ich habe es mir selber erschaffen. Durch hinschauen und durch annehmen der Dunkelheit, der Schmerzen und der Angst.

Danke für dieses wunderbare Leben.

Danke meinen Eltern, dass sie mir das Leben geschenkt haben. Danke meinen Geschwistern, danke meinen Kindern, danke meinem Ex-Mann und meinen Ex-Partnern, danke meinem neuen Partner, danke all die Menschen da draussen, die mich immer wieder darauf aufmerksam machen und mir Spiegel sind, wo im Leben ich noch etwas anzuschauen habe. Ich darf dabei sooo viel über mich lernen und daran wachsen. All diese Menschen sind ein Geschenk des Himmels. Durch sie alle, ja alle (!), bin ich heute da, wo ich bin. Das erfüllt mich mit ganz viel Freude. Denn: Ich bin glücklich. 🙂

In Liebe ❤

Bernarda

PS: Wenn auch du diesen Weg gehen möchtest, den Weg zu dir selber, deinen Herzensweg, dann begleite ich dich gerne dabei. Anhand deines Geburtshoroskopes und der aktuellen Transiten kann ich dir helfen, zu erkennen, wo es noch klemmt, wo es etwas zu erledigen gibt oder wo du einfach so sein darfst, wie du bist. Weitere Infos hier: Angebot

Und falls dich mein Blog interessiert und du immer auf dem Laufenden sein möchtest, was ich schreibe, kannst du dich auf der Homepage unten rechts oder unten links (wenn du ganz nach unten scrollst) eintragen. Damit erhältst du automatisch ein Mail von mir, wenn ich einen neuen Text geschrieben habe.

3 Gedanken zu „Das Glück fällt nicht einfach so in den Schoss“

  1. Hat dies auf Karibik-LIEBE rebloggt und kommentierte:
    Die Gedanken von Bernarda (https://dein-herzensweg.ch/) auf ihrem Blogpost finde ich unglaublich wichtig und sprechen mir aus der Seele. Vielleicht geht es euch ja ebenso…

    Liebe Bernarda, vielen Dank für deine Erlaubnis, deinen Blogeintrag rebloggen zu dürfen 🙂

    Herzlichst, Cecilia

    Gefällt mir

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