Mut zu fühlen

Eingesperrt in sich selber beginnt der Körper sich zu wehren. „Fühle mich.“, sagt er. „Ehre mich. Schätze mich. Ich bin alles, was du hast in diesem Leben. Lass mich nicht verkümmern. Schaue zu mir. Pflege mich. Lass mir Gutes zukommen. Nähre mich. So kann ich gut funktionieren. So kann ich dich durch dieses Leben führen.“

Und dann: fühle, fühle, fühle. Spalte deine Gefühle nicht ab, unterdrücke sie nicht, sondern lasse sie fliessen. Ja, ich weiss, oftmals braucht es Mut, all dies zuzulassen, was an Gefühlen und Emotionen da ist. Unterdrückst du sie aber, wird dein Körper krank. All diese gestaute, unterdrückte Energie der nicht gefühlten und nicht gelebten Gefühle, manifestiert sich irgendwo im Körper. Du wirst krank.

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Nimm deinen Schmerz liebevoll in deine Arme

Bild: pixabay

In jedem von uns steckt Schmerz. Schmerz, nicht geliebt zu sein. Schmerz, nicht verstanden zu sein. Schmerz, nicht dazu zu gehören. Schmerz, sich nicht so zeigen zu können, wie man ist. Schmerz, gefangen zu sein. Schmerz, nicht richtig zu sein. Schmerz, ausgestossen zu sein. Schmerz, missbraucht zu sein. Schmerz, minderwertig zu sein. Schmerz, das eigene Leben nicht leben zu können.

Ja, in jedem von uns steckt ein Schmerz. Jeder und jede von uns hat seinen ganz eigenen Schmerz in sich drin. Tief versteckt und verborgen. Denn es soll ja nicht mehr weh tun. Aber genau jetzt, in dieser Zeit, in der so viel Heilung  passiert, wird genau dieser Schmerz in uns wieder aktiviert. Meist in Partnerschaften oder durch andere Menschen werden wir getriggert, werden wir, scheinbar, verletzt. Aber diese Verletzungen durch die anderen Menschen sind ein liebevoller Hinweis an uns selber, uns diesem Schmerz zu widmen. Nimm deinen Schmerz liebevoll in deine Arme weiterlesen