Das Wunder des Lebens

Was ich hier auf meinem Blog und auch auf Facebook schreibe, stammt immer aus meiner eigenen Erfahrung, aus meinem Gefühl und aus meiner Wahrnehmung. Was ich schreibe, danach lebe ich auch. Es gibt Tage, da lebe ich es ganz leicht, aber es gibt auch Tage und Momente, da fällt es mir ziemlich schwer. Denn in meinem Inneren spüre ich meist, dass ich diese oder jene Situation nun anders händeln könnte oder es kommt mir später in den Sinn, wie ich anders hätte reagieren können.

Und es gibt auch Tage und Momente, in denen ich mich dafür verurteile, dass ich es (noch) nicht besser weiss und kann. Ja, ich bin sehr streng mit mir selber und deshalb oft auch streng mit meinem Umfeld. Ich möchte so gerne weiter auf meinem spirituellen Pfad wandeln, dass ich oftmals dabei vergesse, mich selber mitzunehmen….. Haha 🙂 Das Wunder des Lebens weiterlesen

Verwundete Menschen

Ein Engel am Himmel.

Wir alle sind verwundete Menschen. Tief in uns liegen diese Wunden aus vergangenen Zeiten. Sie wurden in unserer Kindheit wieder aktiviert. Durch unser kindliches Erleben unserer Eltern und unserer Umgebung wurden diese Wunden wieder aufgerissen. Sie öffneten sich und taten weh. Doch was macht der Mensch, wenn eine Wunde schmerzt, blutet, eitert? Er deckt sie zu. Er klebt ein Pflaster drauf.

Und genau das haben wir auch in unsere Kindheit gemacht oder spätestens, wenn wir langsam erwachsen wurden. Um unsere tiefen kindlichen Wunden nicht zu spüren, hat jede und jeder von uns eine eigene Strategie entwickelt, um die Wunde zuzudecken. Die meisten von uns sind hart geworden, haben ihr Herz verschlossen. Denn diese so schmerzhafte kindliche Wunde tut in unserem Herzen weh. Das Herz schmerzt, das Herz blutet. Und deshalb wird genau dort dieses Pflaster drauf gedrückt. Verwundete Menschen weiterlesen

Sterben um zu leben

Bild: pixabay
Bild: pixabay

Man muss sterben um wirklich leben zu können. Man muss den Akt des Sterbens verstehen, um zu wissen, was Leben bedeutet.

Diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht, aber noch nie habe ich es so intensiv erfahren wie vor ein paar Wochen. Dabei geht es nicht um den physischen Tod, sondern um den Tod im übertragenen Sinne. Ich durfte die Erfahrung machen (und ich schreibe explizit „durfte“, weil es eine Gnade ist, dies zu erfahren), dass in dem Moment, in dem ich all das loslassen konnte, was aus meiner Sicht hätte sein sollen, ein Raum aufging. Es entstand ein Raum, in dem alles, wirklich ALLES, sein konnte.

Doch wie habe ich das getan? Was war der Anlass? Sterben um zu leben weiterlesen

Was bleibt, wenn alles wegfällt?

VerletzlichkeitWas bleibt, wenn alle Masken und Hüllen fallen? Was bleibt, wenn alle Schutzschilder gefallen sind? Schutzschilder der Angst, der Schuld, der Scham. Was bleibt dann? Dann stehe ich seelisch nackt da. Dann sehe und spüre ich die Wunde, die Verletzlichkeit, die ich all die Jahre zu verstecken versucht habe. Die aber schon seit langer Zeit endlich gesehen werden und heilen wollte. Endlich nun kann sie heilen. Jetzt, da sie nicht mehr zugedeckt wird. Jetzt, wo sie gesehen und vor allem gespürt werden darf, kann sie endlich heilen. Zurück bleibt die klare Essenz meiner selbst. Mein wahres Ich darf sich endlich zeigen. Endlich kann ich sein, wer ich im Herzen wirklich bin. Was bleibt, wenn alles wegfällt? weiterlesen